Moralfähige Akteure

Januar 28, 2012
Bild Cordula Bauske, WWF

Wochenende 28., 29. Januar 2012


Die grüne Pflicht: Firmen sind philosophisch gesehen moralfähige Akteure.
Zur Umweltverantwortung der Unternehmen.
Die meisten Unternehmen sind wie kleine Kinder, die noch nicht gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen …“ idw-online.de.

Kälte aus dem All?
Der RWE-Manager Fritz Vahrenholt zweifelt an der weiteren Erderwärmung.“ zeit.de.

Weltbank: Keine weiteren Kohlekraftwerke im Kosovo.
Wir haben die Chance, den Bau eines weiteren schmutzigen Kohlekraftwerks im Kosovo zu verhindern und somit zu besserer Luftqualität beizutragen und den Ausstoss weiterer klimaschädlicher CO2 Emissionen zu verhindern.“ 350.org.

Wenig Akzeptanz für CO2-Lagerung.
Die unterirdische Lagerung von CO2 trifft auf viel Skepsis in der Bevölkerung. Dabei waren die Verfechter der Kohlendioxidabscheidung und -lagerung mit großen Hoffnungen gestartet.“ dradio.de.

Spatz an der Spitze bei der „Stunde der Wintervögel“.
Bilanz der Vogelzählaktion belegt deutlichen Rückgang der Amseln.
Nach der Auswertung von rund 40.000 Einsendungen mit mehr als 1,6 Millionen Vogelbeobachtungen liegen heute die Ergebnisse der Mitmach-Aktion „Stunde der Wintervögel“ vor.“ nabu.de.

 

"Adam und Eva", © ti.Na, photocase.com

Fr., den 27. Januar 2012
Gedankenaustausch und Männermangel


Klimawandel bedroht die Art.
Männermangel bei Suppenschildkröten.
Eine Suppenschildkröte muss lange nach einem männlichen Gegenstück suchen – die werden nämlich nur unter den richtigen Bedingungen geboren. Schlecht, wenn sich das Klima wandelt.“ fr-online.de.

Klimaerwärmung bringt kalte Winter in Europa.
Die Klimaerwärmung in der Arktis könnte zu kälteren Wintern in Mitteleuropa führen.
Die Wahrscheinlichkeit für kalte und schneereiche Winter steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist, wie deutsche Forscher herausfanden.“ blick.ch.

Stoppt die größte Gefahr für Internet-Freiheit.
An alle Mitglieder des EU-Parlaments:
Als besorgte Bürger der Welt rufen wir Sie dazu auf, für ein freies und offenes Internet einzustehen und die Ratifizierung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) abzulehnen. Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte.“ avaaz.org.


Spiel ohne Grenzen

Januar 26, 2012
© Nick Cobbing/Greenpeace

Do., den 26. Januar 2012


Klimawandel in der Arktis.
Auswirkungen der steigenden Temperaturen auf das arktische Ökosystem.
Der Klimawandel zeigt in der Arktis bereits deutliche Folgen. Große Gebiete sind nun im Sommer eisfrei und das Packeis wird von Jahr zu Jahr dünner. Auch die Wassertemperaturen steigen. Welche Folgen das für arktische Ökosysteme hat, untersucht ein EU-Forschungsprojekt.“ dradio.de.

Fischen ohne Grenzen:
Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt.
WWF Bericht: EU Flotte verdreifacht ihren Aktionsradius in 50 Jahren.“ wwf.de.

Kassel im Kessel.
Wegen des Klimawandels müssen Städte mehr Hitze und häufigere Fluten verkraften. Davon sind nicht nur Megastädte oder Küstenmetropolen betroffen, wie Wissenschaftler am Beispiel der nordhessischen Stadt Kassel aufzeigen.“ sueddeutsche.de.


Der Niedergang von Ökosystemen

Januar 25, 2012
"real?", © blanche neige photography, photocase.com

Mi., den 25. Januar 2012


Niemand denkt mehr an den Klimawandel“.
Die größte Gefahr der nächsten Jahrzehnte ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Kollaps unseres Ökosystems. Können wir überhaupt noch etwas dagegen unternehmen? Ein Gespräch mit dem Schrifsteller T.C. Boyle, sein neuer Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“ beschäftigt sich mit dem Niedergang von Ökosystemen.“ cicero.de.

Klimawandel verringert Vielfalt der Alpenpflanzen.
Das Verbreitungsgebiet von alpinen und arktischen Pflanzenarten und ihre genetische Vielfalt werden durch die globale Erwärmung in Zukunft stark eingeschränkt, stellte eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung österreichischer Wissenschafter fest. Weil die Pflanzen die Vielfalt brauchen, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen und den Klimawandel zu überstehen, ist das ein Teufelskreis.“ nachrichten.at.

Wandel im Wald.
Wälder geraten durch den Klimawandel womöglich stärker unter Druck als vermutet.
Wälder binden das Treibhausgas Kohlendioxid und wirken auf das lokale Klima kühlend und ausgleichend. Nicht zuletzt deshalb galten sie bisher oft als kaum betroffen, wenn es um die Folgen des Klimawandels ging. Doch inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass auch die Wälder durch die globale Erwärmung unter Druck geraten.“ dradio.de.


Wendemanöver

Januar 24, 2012
Bild naturepl.com, Mark Brownlow, WWF

Di., den 24. Januar 2012


Klimaschutz der EU.
Über eigenen Erfolg gestolpert.
In einem internen Papier warnt die EU-Kommission, Europa könnte seine Spitzenstellung bei grünen Technologien verlieren. Ein Gegenmittel sollen höhere Klimaschutzziele sein.“ taz.de.

Solarenergie – ein Kostentreiber?
Der Bau neuer Solaranlagen soll begrenzt werden, um den Geldbeutel der Verbraucher zu schonen. Klar ist: Die Energiewende kostet. Was ist dran an den Attacken gegen die Ökoenergie? Ein Faktencheck.“ stern.de.

Angriff auf Wale unter falscher Flagge.
WWF und WDCS: Deutsche Forscher gefährden Wale mit riskanten Lärmexperimenten.“ wwf.de.


Wissen managen

Januar 23, 2012
"große weite welt", © kallejipp, photocase.com

Mo., den 23. Januar 2012


Fürs Klima gibt’s keine Ratingagenturen„.
Finanz- und Klimakrise haben das sorglose Nutzen von Ressourcen gemein, sagt der Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Ernst Ulrich von Weizsäcker wünscht sich eine Klima-Ratingagentur. Damit die Ressourcenverschwendung in Sachen Klima – bei der er viele Analogien zur Finanzkrise sieht, aufhört.“ derstandard.at.

Die Chefs der alten Schule haben ausgedient“.
Die klassischen Hierarchie-Ebenen wird es bald nicht mehr geben, meint Zukunftsforscher Erik Händeler. Sozialkompetenz wird so wichtig wie nie zuvor. Erik Händeler, 42, ist Volkswirt und Zukunftsforscher. Er vertritt die These, dass eine Kultur der Kooperation und das Sozialverhalten wichtige Eckpfeiler für den Wohlstand der Zukunft sein werden. Die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen hängt zunehmend davon ab, wie das Wissen gemanagt wird, sagt er.“ sonnenseite.com.


Wir sind nicht nett

Januar 21, 2012
"sandsturm über damaskus": © mickmorley, photocase.com

Wochenende 21., 22. Januar 2012


 

Klima macht dem Bodensee zu schaffen.
Der Klimawandel ist keine ferne Zukunftsfrage. Er findet schon heute statt. Dessen sind sich Forscher sicher. Zu beobachten sind die Folgen der globalen Erwärmung etwa am Bodensee, wo es noch ein wenig wärmer ist als in anderen Teilen des Südwestens. Seit 1950 ist es in Baden-Württemberg durchschnittlich um bis zu 1,5 Grad wärmer geworden. Dabei waren die größten Steigerungen in den Jahren nach 1990 zu beobachten.“ stuttgarter-zeitung.de.

Riesling aus Gotland.
Der Klimawandel verändert den Weinbau: Südfranzösische Rotweinsorten wie Cabernet Sauvignon wachsen inzwischen auch in Baden, in Nordeuropa könnten zukünftig Weißweinreben angebaut werden. Für deutsche Winzer wird der richtige Lesezeitpunkt schwieriger zu kalkulieren.“ klimaretter.info.

Wir sind nicht nett.
Ein Professor geht ins echte Leben: Ein Gespräch mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer, der jetzt Geschichten über Vorbilder sammelt.“ zeit.de.

 

 

"morning": © unseen, photocase.com

Fr., den 20. Januar 2012
Lungenkrankheiten


Regenwald verwandelt sich in Treibhausgas-Schleuder.
Der Amazonas-Regenwald steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Ausgelöst durch den Klimawandel und den Einfluss des Menschen wandelt er sich Forschern zufolge allmählich von einer grünen Lunge in eine Treibhausgas-Schleuder. Es gibt erste erschreckende Anzeichen für eine veränderte Kohlendioxid-Balance.“ strom-magazin.de.

Wie lässt sich Öko-Energie speichern?
Leser fragen, Klimaexperten antworten. Diesmal will Hendrik Falkenstein, Auerbach wissen: „Gibt es schon ausgereifte Energiespeicher für Erneuerbare Energien?“ Die Pressestelle des Umweltbundesamts antwortet ihm.“ handelsblatt.com.

Solarförderung soll monatlich gekürzt werden.
Die Solarbranche muss sich auf weitere Einschnitte in kürzeren Abständen einstellen. Umweltminister Röttgen und die Industrie einigten sich auf eine monatliche Anpassung.“ zeit.de.


Heilige Kühe

Januar 19, 2012
Kuh hinter Stacheldraht, © Robert Piotrowicz / WWF

Do., den 19. Januar 2012


Klimaschutz zum Spottpreis.
Der Emissionshandel steckt in der Krise: Die Preise rauschen in die Keller, das Vertrauen in das System schwindet. Nun will die Politik gegensteuern.“ zeit.de.

Gegen die Öko-Stromer.
Lange Zeit galt die Öko-Strom-Förderung in Deutschland als nahezu unantastbar. Doch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist kein Heiligtum mehr, die Zahl der Kritiker wächst.“ fr-online.de.

Sonntagsbraten für die Mülltonne.
Studie: Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden vier Millionen Hektar Land.“ wwf.de.


Kälte-Sofort-Plan

Januar 18, 2012
"Kalte Umarmung": © Pollomania & Lieselotte, photocase.com

Mi., den 18. Januar 2012


Ein 14-Punkte-Plan für den Weg aus der Klimafalle.
Simple Techniken können die Erwärmung bis 2070 um ein halbes Grad senken, wenn sie bis 2030 eingeleitet werden. Forscher schlagen einen Sofort-Plan vor.“ welt.de.

Klimawandel-Umfrage: Deutsche informiert, aber besorgt.
Die Deutschen halten den voranschreitende Klimawandel für das drittgrößte Problem auf der Erde. Lediglich der Mangel an Trinkwasser und Nahrung (16,4%) sowie die allgemeine Zerstörung der Natur (17,1%) werden als größere Probleme angesehen. Dies hat eine Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts Marketagent.com unter 1.500 Menschen ergeben. Damit wird der Klimawandel (14,7%) als schwerwiegender eingestuft als die Wirtschafts- und Finanzkrise oder der internationale Terrorismus.“ iwr.de.

Wissen um Klimawandel bedingt noch keine grundsätzliche Verhaltensänderung.
Nach einigen Jahren der medialen Präsenz von Klimawandel und Energiewende ist ein Großteil der Deutschen mit den damit einhergehenden Problemen und Folgen vertraut. Doch alleine das Wissen darum bedingt noch keine grundsätzlichen Verhaltensänderungen. Diesen Schluss legen nun zwei voneinander unabhängige Studien nahe, die Kunden zu ihrer Einstellung zum Klimawandel und zur Elektromobilität befragt haben.“ energie-experten.org.


Morgenstund’

Januar 17, 2012
"Morgenstund'": © joexx, photocase.com

Di., den 17. Januar 2012


Kohlendioxid macht Fische unvorsichtig.
Auch in den Ozeanen nimmt die Kohlendioxidkonzentration zu – mit gravierenden Folgen für die Ökosysteme, warnen Wissenschaftler. Bei Fischen kann das Treibhausgas offenbar das Verhalten verändern.“ sueddeutsche.de.

Wie Methan und Ruß den Klimawandel anheizen.
Es wird oft vergessen: neben dem CO2 treiben auch Methan und Ruß den Klimawandel an – und sie schaden zusätzlich der Gesundheit.“ suedkurier.de.

Deutschland stemmt sich gegen Klimawandel.
Weltweit wird immer mehr Kohlendioxid in die Luft geblasen. Auch die Wirtschaftskrise konnte den gefährlichen Trend nicht umkehren. In Deutschland zeigt der Umweltschutz dagegen Wirkung: 2010 stiegen die Treibhausgas-Emissionen zwar – aber nur sehr leicht.“ spiegel.de.


Wärme liebend, gottgegeben

Januar 16, 2012
"Schau-ins-Land": © suze, photocase.com

Mo., den 16. Januar 2012


Occupy Money.
Ein visionäres Plädoyer für ein Geldsystem, das den Menschen dient und nicht nur dem Profit.
Eine Hauptursache für Inflation, regelmäßige Krisen und Zusammenbrüche liegt in der fehlerhaften Konstruktion unseres Geldsystems. Davon profitiert eine kleine Minderheit von etwa 10 Prozent der Menschen. Die große Mehrheit zahlt drauf. Über die in allen Preisen und Steuern versteckten Zinsen beträgt diese Umverteilung von Arm zu Reich in Deutschland etwa 600 Millionen Euro pro Tag. Doch unser Geldsystem ist nicht gottgegeben. Wir können es neu gestalten!“ sonnenseite.com.

Wärmeliebende Arten verdrängen alpine Vegetation.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf alpine Vegetation sind stärker als bisher angenommen, wie die erste paneuropäische Studie unter der Leitung von Forschern der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zeigt. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Nature Climate Change“ veröffentlicht.“ krone.at.


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