Geburten

Februar 10, 2010
"silence is sexy": © Jo.Sephine / photocase.com

Das CO2-Ziel festzurren.
Bisher sind die CO2-Reduktionsziele Deutschlands rechtlich unverbindlich. Das könnte ein Klimaschutzgesetz nach britischem Vorbild ändern. Schwarz-Gelb ist sich uneins.” zeit.de.
 

USA fordern China und Indien zu Klima-Bekenntnis auf.
Minimaleinigung von Kopenhagen sonst eine «Totgeburt».
Die USA haben China, Indien und andere Schwellenländer zu einem verpflichtenden Bekenntnis zum Klimaschutz aufgefordert, um das Scheitern eines neuen Uno-Abkommens zu verhindern
.” nzz.ch.

Zwischenruf: Eine Chance für mehr Demokratie.
Mit der Bestätigung der 26 EU-Kommissare geht das monatelange Gezerre in der Europäischen Union zu Ende. Die Probleme aber bleiben: Arbeitslosigkeit, Euro-Krise und Klimawandel.” Ein Kommentar auf n-tv.de.

Klimawandel macht dem IOC zunehmend Sorgen.
Nach Dauerregen und Schneeschmelze in Vancouver macht sich das IOC-Gremium Gedanken über die zukünftige Vergabe von Winterspielen. Der Klimawandel ist dabei definitiv ein Faktor.” focus.de.

Mit Bakterien gegen den Klimawandel.
Wenn Müll verrottet, entsteht klimaschädliches Methan. Gelangt es in die Atmosphäre, richtet es großen Schaden an. Forscher arbeiten an einer Methode, dies zu verhindern. Dazu reichen Sand, Kies, Erde – und spezielle Bakterien.” sciencegarden.de.


Extreme Lebensräume, extreme Fähigkeiten

Februar 9, 2010

 

Kaiserpinguine, © WWF / Fritz PÖLKING

„Gold“ für die tierischen Athleten.
Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich. … Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur-Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen.” wwf.de.

Grönlands Gletscher schmelzen.
Das Land der Inuit, das Land des ewigen Eises, verändert sich. Wissenschaftler haben herausgefunden: Die Gletscher schmelzen und rutschen immer schneller ins Meer. Wird Grönland bald eisfrei sein?dw-world.de.

Rajendra Pachauri: UN-Klimapapst soll abdanken.
Führende deutsche Klimaforscher fordern den Rücktritt des Chefs des UN-Klimarats, Rajendra Pachauri, nachdem erneut Fehler im jüngsten Report des Forschergremiums nachgewiesen wurden.” fr-online.de.

CO2-Emissionen verändern Isotope in Ahornsirup.
Die massenhafte Verbrennung von Öl und Gas zeigt sich auch in Ahornsirup. Das Verhältnis der Kohlenstoffisotope darin hat sich in den vergangen Jahrzehnten verändert – was ein Problem für Lebensmittel-Kontrolleure ist. Denn sie können zugesetzten Zucker nun schwerer nachweisen.” spiegel.de.


Umweltbilanz in Gefahr

Februar 8, 2010

 

"Umweltbilanz", © joexx by photocase.com

Sicherheitskonferenz: Gefahr für die Lebensadern der Volkswirtschaften.
Rohstoffsicherung, Piraterie, Pipelines – wirtschaftliche Interessen rücken noch stärker in den Fokus der internationalen Sicherheitspolitik. Gerade der Klimawandel verschärft strategische Konflikte um Ressourcen. Der Kampf darum wird härter, zu Land und zu Wasser.” handelsblatt.com.

Deutschland erfüllte 2008 seine Klimaschutzverpflichtung nach dem Kyoto-Protokoll.
Deutschland hat 2008 sein Klimaschutzziel gemäß Kyoto-Protokoll erfüllt und bleibt international Vorreiter im Klimaschutz. Die Treibhausgasemissionen sind 2008 gegenüber dem Jahr 1990 um 22,2 Prozent zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von nahezu 280 Millionen Tonnen Treibhausgasen.” sonnenseite.com.


55 von 192

Februar 7, 2010

Die Welt auf dem Weg ins Treibhaus
In dieser Woche lief die Frist zur Rettung des Planeten ab. 192 Regierungen hatten vor 7 Wochen in Kopenhagen beschlossen, der UNO ihre Klimaschutzziele zu melden. Nur 55 Regierungen haben die vereinbarte Frist überhaupt eingehalten. Aber auch sie haben nur ungenügende Zahlen zum Klimaschutz genannt. Diese Klimaschutz-Verpflichtungen zeigen, dass das Weltklima bis 2050 nicht – wie in Kopenhagen vereinbart – um 2 Grad, sondern um bis zu vier Grad steigen wird.” Kommentar von Franz Alt auf der sonnenseite.com.


Recht und Gesetz

Februar 6, 2010

 

"~everything's possible~": © Pippilotta* / photocase.com

CHEVRON IM AMAZONAS: SAUBERMACHEN!
Wir fordern von Ihnen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und die Achtung der Menschenrechte in allen Geschäftsbereichen. Statt durch Lobbyarbeit Ihre Verpflichtungen zu umgehen, sollte Ihr Konzern die volle Verantwortung für Ihre Taten übernehmen: Beseitigen Sie Chevrons giftiges Erbe in Ecuador, entschädigen Sie betroffene Gemeinden für Schaden an Leben und Umwelt und entwickeln Sie neue, weltweite Richtlinien, um derartige Tragödien in Zukunft zu vermeiden.” Unterschreiben Sie diese Petition an den Ölgiganten bei avaaz.org.

Stoppt die Jagd auf Maltas Zugvögel.
Maltas Inselregierung erlaubt noch immer die Jagd auf Zugvögel. Das ist illegal und längst ist klar: Wir müssen handeln! Der NABU und sein Partner Birdlife kämpfen seit vier Jahren gegen das unerlaubte und qualvolle Vorgehen der Vogeljäger.” nabu.de.

Wie viel wiegt ein Liter CO2?
… Durchschnittlich verursacht jeder Mensch in Deutschland ca. 30 Kilogramm CO2 am Tag. Das entspricht einem Volumen von über 6.000 Luftballons… .handelsblatt.com.


Vorsichtsprinzip

Februar 5, 2010

 

Hochgebirgsmoor in den Seealpen. © WWF/Andreas Weissen

Es gibt keine Alternative zu erneuerbaren Energien.
Auch wenn der hundertprozentige Beweis noch nicht erbracht ist, dass der Mensch Hauptursache der Klimaerwärmung ist, müssen wir alternative Energien fördern. Das gebietet zum einen das Vorsichtsprinzip, zum anderen sind die fossilen Brennstoffe begrenzt“. Kommentar auf ftd.de.

Umwelt sitzt am Katzentisch.
Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage-Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt-Engagement aller Ressorts an.” wwf.de.

Klimawandel im Fokus des Global Media Forums 2010.
Die globale Erwärmung steht im Mittelpunkt des Global Media Forums 2010, das die Deutsche Welle vom 21. bis 23. Juni in Bonn veranstaltet. Medien rund um den Globus berichten nicht nur über Folgen des Klimawandels wie Hungersnöte, Flüchtlingswanderungen, Überschwemmungen oder Dürreperioden. Auch bei der Suche nach Auswegen und Lösungen spielten sie auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene eine wichtige Rolle, heißt es in der Ankündigung der Deutschen Welle.” epo.de.

EU-Kommission will CO2-Handel sicherer machen.
Es war ein plumper Angriff, doch er kostete Deutschlands Unternehmen Millionen: Internetbetrüger haben sich mit gefälschten Mails Zugang zum Handelssystem für CO2-Zertifikate verschafft. Möglich wurde das durch desaströse Sicherheitsvorkehrungen – die die EU jetzt verschärfen will.” spiegel.de.

Die Eiszeit ist längst schon da.
Sven Plöger sprach in der Reihe “Zu Gast auf dem Sofa”, die der “Rhein-Sieg-Anzeiger” mitveranstaltet, über den Klimawandel. Der Meteorologe überraschte mit spannenden Fakten. Er stellte gleichzeitig sein neues Buch vor.” ksta.de.


Phishing

Februar 4, 2010


Reduzierter Wasserdampf in der Atmosphäre bremst Erderwärmung.
Schon seit einiger Zeit rätseln Klimaforscher darüber, warum die Temperatur in der Atmosphäre seit dem Jahr 2000 nur noch langsam ansteigt. Ist der Klimawandel etwa gestoppt? Forscher der US-Wetterbehörde „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) haben eine Erklärung dafür: der Wasserdampfgehalt hoher Atmosphärenschichten.” maerkischeallgemeine.de.

Wie Internetbetrüger die CO2-Händler abzocken konnten.
Deutsche Firmen sind auf einen primitiven Internetbetrug hereingefallen: Sie gaben ihre Zugangsdaten für den Emissionshandel preis – und verloren zum Teil mehr als eine Million Euro. Der Fall deckt skandalöse Sicherheitslücken auf. Besseren Schutz wird es dennoch nicht geben.” spiegel.de


Im Fluss

Februar 3, 2010
Fischotter, Bild Dr. Peter Wernicke WWF

Ein Fluss wird wieder lebendig.
Das NABU-Großprojekt zur Renaturierung der Unteren Havel.
Die Untere Havel ist eines der bedeutsamsten Feuchtgebiete Mitteleuropas. Wir wollen den ausgebauten Fluss renaturieren und neue Naturparadiese schaffen. Helfen Sie mit, mehr als 1.000 Arten einen Zufluchtsort zu schaffen
.” nabu.de.


Munich Re dankt Mutter Natur.
Munich Re steigert seinen Gewinn überraschend deutlich. Das liegt auch daran, dass die Schäden durch Naturkatastrophen vergleichsweise gering sind. Selbst nach dem unerwartet hohen Milliardengewinn bleibt der Rückversicherer aber vorsichtig. Auf längere Sicht sieht sich die Munich Re aber weiterhin besser positioniert als die Konkurrenz.” handelsblatt.com.
 

Ärger um 20 Jahre alte Klimastudie.
Die gestohlenen E-Mails von Klimaforschern sind für immer neue Details gut: Zwei Wissenschaftler sollen angeblich Daten zurückgehalten und damit den Einfluss von Städten auf Klimadaten verzerrt haben. Allerdings: Die angegriffene Studie wurde vor 20 Jahren veröffentlicht.” spiegel.de.

US-Aktivist über AKW-Pläne: Obama tritt Wählern ins Gesicht.
US-Präsident Obama will den Bau von Kernkraftwerken mit 54 Milliarden Dollar fördern – und so konservative Stimmen gewinnen, kritisiert Anti-Atom-Aktivist Michael Mariotte.” taz.de.


2. Februar – Welttag der Feuchtgebiete

Februar 2, 2010

 

© Jorge SIERRA / WWF-Spain: Eine Gruppe Flamingos (Phoenicopterus ruber) im Coto Doñana National Park, Andalusien, Spanien.

Wo die Störche klappern.
Zwischen Donau und Elbe: Dreiunddreißig deutsche Feuchtgebiete sind von weltweiter Bedeutung. / WWF fordert engagierten Schutz von Auenflächen.” wwf.de.


Winter-Wahnsinn – Wir wollen Klimawandel!
Schnee, Eis, Minustemperaturen und das seit Wochen: Winter-Wahnsinn statt Klimawandel. Wie kann das sein? Wir stecken doch mitten in der Klimaerwärmung, warnen weltweit die Forscher.” Dienstag, 2. Februar 2010, 21:45 Uhr bei hrFernsehen. hr-online.de.

Uno kritisiert Klimaziele der Industriestaaten.
Zu wenig Anstrengungen im Kampf gegen Klimawandel.
Bis am Sonntag haben die Teilnehmer der Klimakonferenz von Kopenhagen ihre Ziele für die Reduktion der Treibhausgase einreichen müssen. Nach Angaben der Uno dürften die Zusagen nicht reichen im Kampf gegen den Klimawandel
.” nzz.ch.


grüne Fonds

Februar 1, 2010

  

"Überschwemmung", © steffne by photocase.com

Geld für Entwicklungsländer.
IWF will Milliardenfonds für Klimahilfe auflegen.
Der Internationale Währungsfonds will Entwicklungsländer im Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. IWF-Chef Dominique Strauß-Kahn hat dazu nun einen Milliarden Dollar teuren Vorschlag gemacht. Wie groß dessen Erfolgschancen sind, ist aber noch unklar
.” spiegel.de.

Porto Alegres grüne Agenda.
Fünf Tage lang ringt die Weltbürgerbewegung im brasilianischen Porto Alegre um eine gemeinsame Plattform. Zwischen Klimawandel, Gemeingütern und dem Prinzip des “Guten Lebens” bleibt die Botschaft des Weltsozialforums dennoch diffus.” wir-klimaretter.de.

Bedroht durch andere Arten.
Aus anderen Regionen eingeschleppte Pflanzen- und Tierarten gehören zu den größten Bedrohungen der Artenvielfalt. Das berichtete nun die Weltnaturschutzunion (IUCN) unter Berufung auf eine Studie des Global Invasive Species Programme (GISP). Danach gelten vor allem durch den gestiegenen weltweiten Handel in den vergangenen 25 Jahren mittlerweile 542 Arten als gefährliche Eindringlinge.” welt.de.