Business

Januar 31, 2010

 


Business as usual“ beim Klimaschutz.
Kopenhagen-Vereinbarung zur Festlegung der CO2-Einsparungen ohne Konsequenzen.
Bis heute sollen die Staaten erklären, um wie viel sie ihre Treibhausgase bis 2020 reduzieren wollen. Dies war der einzige konkrete Stichtag auf den man sich bei der Klimakonferenz in Kopenhagen verständigt hatte. Doch der Stichtag scheint flexibel
.“ heute.de.

Argumente? Wen kümmern Argumente?
Wer den Klimawandel bekämpfen will, muss die Menschen nicht überzeugen, sondern erziehen: zu Eitelkeit und Neid.“ sueddeutsche.de.

© "Still.Leben" by photocase.com

Wochenende 30., 31. Januar 2010
 

Weltkarte für politische Risiken


Klimawandel verknappt Nahrung und Wasser.
Der Klimawandel gefährdet die Versorgung vieler Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser und begünstigt somit weltweite politische und finanzielle Risiken. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Versicherungsmaklers Aon. Das Unternehmen präsentierte eine Weltkarte für politische Risiken – unter den am meisten Betroffenen sind ausschliesslich Entwicklungsländer.“ wir-klimaretter.de.
 

Klimawandel trifft Massentourismus.
Tagelang waren Tausende Touristen in den Anden von der Außenwelt abgeschnitten. Inzwischen wurde alle Urlauber ausgeflogen – doch das sensible Ökosystem bleibt anfällig.“ zeit.de.

Vattenfall will CO2-Ausstoß halbieren.
Mit dem weiteren Ausbau der Fernwärme, einem neuen Biokraftwerk und Maßnahmen der Effizienzverbesserung in der Energieversorgung will der Hamburger Versorger Vattenfall bis 2030 den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) gegenüber 1990 halbieren.“ abendblatt.de.

Bin Laden macht Industriestaaten für Klimawandel verantwortlich.
Ein Top-Terrorist denkt über Ökologie nach: Osama Bin Laden hat die Industriestaaten für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Vor allem die großen Länder seien „für die Erderwärmung“ verantwortlich, sagte der Qaida-Chef in einer Tonband-Botschaft.“ spiegel.de.


Dämpfe

Januar 29, 2010


Wer als Philanthrop auftritt, wird nicht gehört„.
Eindeutiges Urteil: Für Nikolaus von Bomhard ist der Klimawandel gefährlicher als die Finanzkrise. Und das auch in ökonomischen Kategorien.“ Ein Interview mit dem Munich-Re-Chef bei sueddeutsche.de.

Paradoxes Phänomen: Ozonloch gegen Klimawandel?
Das Ozonloch schließt sich immer weiter. Die Wiederherstellung der Ozonschicht könnte auf der Südhalbkugel die Erderwärmung noch weiter anheizen. Das stellten Wissenschaftler der Universität in Leeds fest.“ n-tv.de.

Weniger Wasserdampf bremst globale Erwärmung.
Der Treibhauseffekt hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich abgeschwächt. Der Grund: In der Atmosphäre gibt es weniger Wasserdampf als in den Dekaden zuvor.“ focus.de.


Teufelskreis

Januar 28, 2010

 

© "DANCE OF THE DOLPHINS" by photocase.com

Teufelskreis Erderwärmung.
Die Ergebnisse einer Studie sind fatal. Der Klimawandel bewirkt eine zusätzliche Freisetzung des Treibhausgases – und das wiederum verstärkt die Erderwärmung. Forscher warnen: Der Prozess könnte sich verselbstständigen.“ ftd.de.
Zum gleichen Thema:
Klima-Rückkopplung kleiner als befürchtet.
Die globale Erwärmung lässt in der Natur mehr Kohlendioxid frei werden – und verstärkt sich dadurch selbst: Diese Rückkopplung bereitet Forschern enorme Sorgen. Eine neue Studie besagt nun, dass der Effekt kleiner ist als bisher vermutet. Grund zur Entwarnung sehen die Experten aber nicht.“ spiegel.de.

„Der Klimawandel ist der Tsunami von morgen“.
Nach der jüngsten Erdbebenkatastrophe auf Haiti steht die Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einmal mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Vor der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Minden, berichtete DRK-Präsident Rudolf Seiters … über die schwierige Arbeit in Port-au-Prince.“ landes-zeitung.de.

Deutsche Klimastiftung will Wissen über Klimawandel fördern.
Die in Bremerhaven gegründete Deutsche Klimastiftung will das Wissen über den Klimawandel in der Bevölkerung fördern. Es gebe einen Bedarf, über das Thema aufzuklären und es erlebbar zu machen, um sich auf den bevorstehenden Klimawandel vorzubereiten …„. ad-hoc-news.de.


Schuldenfrei

Januar 27, 2010

 

© Choong Joon Lai / WWF Greater Mekong

Der ökologisch korrekte Preis.
Regionale Produkte kaufen und auf lange Transportwege verzichten: So meint der Normalbürger das Klima schonen zu können. Doch oft stimmt diese Rechnung überhaupt nicht.“ zeit.de.

MACHEN SIE HAITI SCHULDENFREI.
Petition an Finanzminister, IWF, Weltbank, IDB und bilaterale Gläubiger:
Damit Haiti den Wiederaufbau vorantreiben kann, sorgen Sie bitte für einen umgehenden Erlass von Haitis Schulden in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar und stellen Sie sicher, dass es sich bei der geleisteten Katastrophenhilfe um Zuschüsse handelt und nicht um Darlehen, die neue Schulden erzeugen
.“
Unterschreiben Sie bei avaaz.org.

Nur noch 350 Tiger am Mekong.
WWF: Tiger-Bestände in der Boom-Region Südostasien um 70 Prozent eingebrochen.“ wwf.de.

Klimawandel bringt Alpen Flutkatastrophen.
Jahrhundert-Hochwasser werden fünfmal häufiger.
Turin/Bern (pte/25.01.2010/06:05) – Eine Folge der globalen Erwärmung sind häufigere und stärkere Hochwasser in den Bergen. Das bestätigen nun Forscher der politechnischen Universität Turin http://www.idrologia.polito.it in der Zeitschrift Geophysical Research Letters. Sie untersuchten Abflussdaten aus 27 Beobachtungsstationen der Schweizer Alpen und berechneten, inwiefern das Risiko für Hochwasser im Gebirge mit Temperatur, Niederschlag und Höhenlage zusammenhängt
.“ eco-world.de.


Flottenmanagement

Januar 26, 2010


Rettet den Weltklimarat!
Der Uno-Klimarat ist wegen falscher Prognosen heftig in die Kritik geraten. Damit gefährde er die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimawissenschaft ...“. spiegel.de.
Dazu auch ein Kommentar:
Klimawandel-Debatte:
Weltklimarat kämpft um seine Glaubwürdigkeit“ von Heiner Boberski, wienerzeitung.at.

Konzerne kaufen klimafreundliche Dienstwagen.
Umweltbewusstsein und Klimawandel gehen auch an den Flottenmanagern deutscher Konzerne nicht vorbei. Einer Studie zufolge wollen mehr als ein Drittel der Einkäufer bei Neuanschaffungen auf CO2-Werte achten„. handelsblatt.com

Schäden reparieren schont die Umwelt.
Instandsetzen statt Erneuerung: Die gute alte Methode der Reparatur ist äußerst effizient, wenn es darum geht, den CO2-Ausstoß zu verringern.“ sueddeutsche.de.


Zukunftsforschung

Januar 25, 2010

 

"Der Letzte macht das Licht aus". Bild cydonna, photocase.com

Experimentieren, Begreifen, Zukunft gestalten.
Gehen Sie auf Entdeckungsreise in der KlimaWerkstatt.“ Die Wanderausstellung des DBU ist ab heute in Osnabrück zu sehen. klimawerkstatt.net.
Zur Eröffnung gestern: „Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) bezeichnet die neue DBU-Wanderausstellung „Klimawerkstatt – Umweltexperimente für Zukunftsforscher“ als „außerordentlich kreative Umsetzung des heutigen theoretischen Erkenntnisstandes in Sachen Klimaschutz“.“ neue-oz.de.


Ratschläge zu Klimaschutz und Kontoschonung.
Meerbusch (dpa-infocom) – Mittlerweile ist das Themenpaar Klimawandel und Klimaschutz fast jederzeit und überall präsent, wohl kaum jemanden lässt die zunehmende Erderwärmung kalt. Allerdings gerät die Suche nach handfesten Informationen oft zum Puzzlespiel.“ newsticker.sueddeutsche.de über das Klima-Portal für Verbraucher: www.verbraucherfuersklima.de.

Weltklimarat gerät in Erklärungsnot.
Kurz nach dem Eingeständnis von Fehlern bei der Vorhersage zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher gerät der Weltklimarat (IPCC) erneut in Erklärungsnot. Einem Medienbericht zufolge will der UN-Klimarat die Beweise für seine Behauptung, dass es einen Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und der Verschlimmerung von Naturkatastrophen gibt, noch einmal überprüfen.“ rp-online.de.

Wie ein Konzern sich den Klimawandel zunutze macht.
Der in Alaska ansässige Telekommunikationskonzern Kodiak-Kenai Cable plant eine Unterwasser-Kabelverbindung von London bis nach Tokio zu legen. Dieses Projekt ist nur durch die mit dem Klimawandel einhergehende Eisschmelze realisierbar.“ focus.de.

Welche Blumen schenkt der Schneemann seiner Frau?
Winterblüher wie Christrose, Winterling, Zaubernuss erwecken schon im Januar Frühlingsgefühle. Und das liegt nicht am Klimawandel . . .„. bild.de.

Tansania: Kolonialzeit, Klimawandel und Leberwurstbäume.
Im Rahmen unserer Serie “Greifswalder rund um den Globus” erscheinen in loser Abfolge Berichte von Kommilitonen, die Teile ihres Studiums im Ausland verbracht haben. Dieses Mal berichtet Anne Klatt, Noch-Stupistin und Bürgerschaftsmitglied für die Grünen von ihrer Reise nach Tansania.“ webmoritz.de.


„Yes we can, but we must also do it“

Januar 24, 2010

Spuren

Januar 23, 2010

 

"open view": © don limpio / photocase.com

Kunstschnee gegen den Klimawandel.
Ein Stromunternehmen will sich auf dem Berliner Markt etablieren. Und tarnt seine erste Werbeaktion als Demonstration.“ taz.de.

Klimawandel: Mehr Jahrhundertfluten in den Alpen.
Starke Überschwemmungen fünf Mal häufiger bei zwei Grad Erwärmung.
Bewohner der Alpen und anderer Hochgebirge müssen sich in Zukunft nicht nur auf schmelzende Gletscher einstellen, sondern auch auf immer häufigere „Jahrhundertfluten“. Das zeigt eine jetzt in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlichte Studie. Berechnungen ergaben, dass bei einer Erwärmung um zwei Grad Celsius starke Überschwemmungen fünf Mal häufiger auftreten werden als bisher
.“ scinexx.de.

Der CO2-Fußabdruck: Unsere tägliche Spur in der Umwelt.
Auto oder Fahrrad? ++ Gemüse oder Fleisch? ++ Saniert oder veraltet? ++ Nah oder fern? ++ Plus oder Minus?welt.de.

Grüne wollen Stadtwerke per Geldanlage zu Öko-Energieprojekten verpflichten.
Die Potsdamer sollen ihr Geld bald direkt vor Ort in den Klimaschutz stecken können: Die Grünen im Stadtparlament setzen sich für einen Bürgerfonds der Stadtwerke ein.“ pnn.de.

Abenteuer im ewigen Eis: Kinderbuch über Klimawandel.
Mitarbeiter des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven schreiben Kinderbuch über Klimawandel.“ kreiszeitung.de.


Fell und Pellets

Januar 22, 2010

 

© Dieter Gutmann / WWF

Tauchausrüstung für Tiger.
WWF-Studie: Tiger der Sundarbans durch Wilderei, Waldrodung und Klimawandel bedroht.
Eine der größten Tiger-Populationen der Welt könnte bis zum Ende des Jahrhunderts ausgestorben sein. Ihr Lebensraum, die Mangrovenwälder an der Küste von Bangladesch, ist nach den Ergebnissen einer vom WWF geleiteten Studie durch den vom Klimawandel verursachten Anstieg des Meeresspiegels bedroht
.“ wwf.de.

Klimawandel gefährdet die Ernten.
Dürre, Sturm, Hagel und Hochwasser: Das Versichern gegen Unwetter wird immer teurer. Der Staat soll helfen.“ kurier.at.

Klimawandel: Bauern-Chef beklagt Rufmord an Kühen.
Der oberste deutsche Landwirt ist sauer: Nicht nur vernachlässige die Regierung den akademischen Unterbau der Agrarwirtschaft. Auch unschuldige Tiere würden in der öffentlichen Debatte verunglimpft.“ focus.de.

Neues Pelletwerk in den USA.
Mit Biomasse-Pellets aus den USA will der Energiekonzern RWE seinen CO2-Emissionen zu Leibe rücken. Die Tochterfirma RWE Innogy kündigte an, im waldreichen US-Bundesstaat Georgia die weltweit größte und modernste Anlage zur Herstellung von Holzpellets zu bauen. Finanzvorstand Hans Büntig bezifferte das Investitionsvolumen auf 120 Mio.“ welt.de.


Biomasse

Januar 21, 2010

 

"after the rain": © emoji* / photocase.com

Neue Daten belegen Trend zu weiterer Erwärmung.
Macht die Erderwärmung tatsächlich Pause? US-Forscher haben jetzt eine Studie mit eindeutiger Botschaft vorgelegt: Der Klimawandel geht nach ihrer Ansicht ungebremst weiter. Das vergangene Jahrzehnt, so sagen sie, war sogar das wärmste seit Beginn der Messungen.“ spiegel.de.

Weltklimarat bedauert falsche Prognose über Gletscher.
Der Weltklimarat (IPCC) hat eingestehen müssen, dass seine eigene Warnung vor einem schnellen Abschmelzen der Gletscher im Himalaya keine ausreichende wissenschaftliche Basis hatte.“ faz.net.

Friedensnobelpreisträger Najam warnt vor Folgen des Klimawandels.
„Die Kopenhagener Klimaschutzkonferenz konnte die in sie gesetzten Erwartungen leider nicht erfüllen. Offensichtlich haben viele Mitglieder der internationalen Staatengemeinschaft den Ernst der Lage noch nicht begriffen“, so Ministerpräsident Kurt Beck, der die Veranstaltung „Weltklimaschutz – Wie geht es weiter nach Kopenhagen“ am Mittwochabend eröffnete.“ rlp.de.

Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse.
WWF begrüßt Anerkennung des ersten internationalen Zertifizierungssystems.“ wwf.de.


%d Bloggern gefällt das: