da ist der Wurm drinnen

Februar 28, 2011
"da ist der Wurm drinnen", Bild marshi, photocase.com

BMU-Studie blamiert Energiekonzept der Regierung.
Das Energiekonzept der Bundesregierung und die Einschätzungen der Experten aus dem Bundesumweltministerium (BMU) zum Ausbau der erneuerbaren Energien liegen offenbar so weit auseinander, dass die folgenden Ergebnisse unter den Teppich gekehrt werden sollten.
“Peinlich ist es, wenn eine selbst bezahlte Studie die Ziele des eigenen Hauses infrage stellt. Noch unangenehmer wird es, wenn es nicht gelingt, das brisante Dokument in der Schublade verschwinden zu lassen“, kommentiert die Frankfurter Rundschau und bezieht sich auf die neuste Auflage der „Leitstudie zu Erneuerbaren Energien“ des Umweltministeriums
.“ independence.wirsol.de.

Biotreibstoff E10 ist alles andere als Öko.
Die Produktion benötigt massenhaft Getreide, Zuckerrüben oder Mais, und man benötigt deutlich mehr Benzin für die gleiche Strecke: Der neue Bioethanol-Kraftstoff E10 kann seine Versprechungen nicht einlösen. Umweltschützer kritisieren den Sprit deshalb sogar als regelrecht klimaschädlich.“ spiegel.de.

Viel CO2 in der Bouteille.
Winzer im Traisental stellen sich dem Thema Klimawandel. Gemeinsam mit Forschern arbeiten sie an einem Pilotprojekt.“ kurier.at.


Das globale Maximum

Februar 27, 2011

Ölwechsel – Viel Geld für wenig Öl.
„Angst vor Ölkrise“ titelt „Bild“, „Hilfe, der Ölpreis steigt“, schreibt die Süddeutsche und „Benzinpreis explodiert“ meinen jetzt alle. Und sie haben recht. Nur: Das war absehbar. Der aktuelle Benzin-Preis von 1.60 Euro ist noch lange nicht das Ende – Benzinpreise von drei bis fünf Euro werden kommen. Nicht nur wegen der aktuellen politischen Krise im ganzen arabischen Raum.“ sonnenseite.com.


Verständnis für das Systems Erde

Februar 26, 2011
Amur-Leopard, Bild Valerii Maleev, WWF

Kalter Winter in Europa stellt Klimawandel nicht in Frage.
Schavan: „Wir müssen das Verständnis des Systems Erde weiter vertiefen, um dem Klimawandel und seinen Folgen wirkungsvoll zu begegnen.“ bmbf.de.

Was tut Deutschland für den Gartenrotschwanz?
Mit welchen Maßnahmen locken Sie den Vogel des Jahres in Ihren Garten?
Melden Sie uns Ihre Maßnahmen und gewinnen Sie!
nabu.de.

Klimawandel verlängert Pollensaison.
Heuschnupfen-Geplagte müsse sich auf eine längere Leidenszeit einstellen: Die Saison von Beifuß-Ambrosien-Pollen hat sich um fast einen Monat verlängert. 2011 droht ein pollenstarkes Jahr zu werden.“ focus.de.

Energie-Kommune des Monats.
Die Agentur für Erneuerbare Energien aus Berlin hat die Stadt Schwäbisch Hall zur Energie-Kommune des Monats Februar 2011 gekürt.“ swp.de.


„… ob Armut und Perspektivlosigkeit in die nächste Generation vererbt werden …“

Februar 25, 2011
"youth is the engine of the world": © kallejipp, photocase.com

Anti-Atom-Aktionen am Samstag in 41 Orten.
Atomkraftgegner proben für große Anti-Atom-Menschenkette am 12. März.“ bund.net.

Elektroautos sind kein Wundermittel gegen den Klimawandel.
Hybridautos und gasbetriebene Fahrzeuge gelten als umweltfreundlicher.
Elektroautos sind aus Sicht des Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) vorläufig kein Wundermittel gegen die Klimaerwärmung. Nach wie vor werde ein grosser Teil des Stroms nach wie vor mit Kohle oder Atomkraft produziert
.“ nzz.ch.

Weniger Ruß bremst Klimawandel.
Die erwartete Erderwärmung könnte sich einer Studie zufolge um 20 Jahre hinauszögern lassen, wenn sich die Bemühungen zur Emissionsbegrenzung nicht nur auf Kohlendioxid, sondern auch auf Rußpartikel und bodennahes Ozon wie Methan konzentrieren würden. Die am Mittwoch veröffentlichte Studie des UN-Umweltprogramms (UNEP) vergleicht die Auswirkungen der kurzlebigen Umweltschadstoffe mit denen von CO2, das sich jahrzehntelang in der Atmosphäre hält.“ epochtimes.de.

Lage der Jugendlichen weltweit desolat.
Sie sitzen in Gefängnissen, werden zwangsverheiratet, leiden an Armut: Ein Großteil der Zehn- bis 19-Jährigen auf der Welt kämpfen gegen schwerwiegende Probleme, haben keine Hoffnung oder Perspektiven. Laut Unicef soll sich ihre Lage in diesem Jahr noch verschärfen.“ spiegel.de.

Mit der Tara ins Herz des Klimawandels.
Wechselnde Wissenschaftlerteams untersuchen an Bord des im Packeis eingeschlossenen Polarforschungsschiffes Tara die Auswirkungen der Klimaerwärmung. Nach jahrelangen Diskussionen und trotz intensiver Lobbyarbeit vonseiten verschiedener Industrien räumt die große Mehrheit der Wissenschaftler heute ein, dass die Erderwärmung und mit ihr der globale Klimawandel vor allem durch den vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen verursacht wird.“ reticon.de, morgen Samstag 21:05 bei ARTE.


Ain’t no sunshine

Februar 24, 2011
© "TRAUM°BILDER # burning heaven ´´'´'``" by photocase.com

Ain’t no sunshine (Bill Withers, youtube.com)


Libyen: Stoppen Sie das Blutvergiessen.
Übernehmen Sie Verantwortung!
Die Gewalt in Libyen muss beendet werden. Ich fordere Sie auf …
„. Persönliche Botschaften an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen u.a. bei avaaz.org.

Die Welt war immer gefährlich„.
Bestsellerautor Frank Schätzing ist mittlerweile auch Experte für Zukunftsfragen geworden. So wird der 53-Jährige („Der Schwarm“) im Rahmen der Preisverleihung zum 16. Radio Kreativ Award („Ramses“) ein Plädoyer für ein aktives Gestalten unserer Zukunft halten.“ rp-online.de.

Klimawandel lässt Permafrostböden schmelzen.
Laut einer aktuellen Studie des US- Schnee- und Eisdatenzentrums (NSIDC) an der Universität von Colorado werden durch die globale Erwärmung bis 2200 ein bis zwei Drittel (29 bis 59 Prozent) der weltweiten Permafrostböden aufgetaut sein.“ dailygreen.de.

Klimawandel angeblich bereits messbar.
Die Folgen des Klimawandels sind laut einer Untersuchung in Nordrhein-Westfalen bereits deutlich spürbar. So habe sich die Vegetationszeit zwischen 1951 und 2009 um etwa 16 Tage nach vorne verschoben.“ rp-online.de.


SAUBER BLEIBEN – das ist der Weg

Februar 23, 2011

 "Steg Allee": © pinkbutterfly, photocase.com


Staudämme: Delegation von Amazonas-Indianern besucht Europa.
Eine Delegation von drei Indigenen aus dem Amazonasgebiet bereist derzeit Europa, um gegen den Bau von Staudämmen in ihrer Heimat zu protestieren. Die Dämme gefährden das Land und Leben tausender Indigener.“ survivalinternational.de.

IPPNW klagt auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B.
Da auf die Politik kein Verlass ist, beschritt die IPPNW schon vor Jahren den Rechtsweg: Mit einer Klage vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel will die atomkritische Ärzteorganisation die Stilllegung des hessischen Atomkraftwerks Biblis B durchsetzen. Es konnten bisher zahlreiche Zwischenerfolge verbucht werden.“ Informieren und per Schreiben an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof unterstützen bei ippnw.de.

Die Verlierer des Biogas-Pokers.
WWF: Fehlanreize im EEG fördern Maiswüsten und treiben Pachtpreise in die Höhe.“wwf.de.

Robert Scott und die „Cellarinella“.
1901 sammelte der Polarforscher Robert Scott in der Antarktis Moostierchen. Der Vergleich mit jüngeren Proben gibt Hinweise auf den Klimawandel.“ sueddeutsche.de.

Klimawandel nicht alleinige Ursache für Gletscherschmelze.
Studie: Ruß leistet erheblichen Beitrag zum Rückgang der Himalaya-Gletscher.“ derstandard.at.

SAUBER BLEIBEN.
Kandidaten wählen, die für Atomausstieg, Klimaschutz und Erneuerbare stehen!

Wir wählen Zukunft: Erneuerbare statt Atom!
Für konsequenten Klimaschutz, Lebensqualität und zukunftssichere Arbeitsplätze in Baden-Württemberg.
Werden Sie Mitstreiter bei Erneuerbare statt Atom, www.sauber-bleiben.de.


Dr. zu Problemwölfe

Februar 22, 2011
© WWF/Anton Vorauer - Wolf in den Alpen

EU-Klimaziel: Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen.
Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen dieses auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Das sind Ergebnisse eines internationalen Expertenkonsortiums unter Führung von Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die ihre Studie „A New Growth Path for Europe“ heute in Brüssel präsentieren. Auftraggeber ist das deutsche Bundesumweltministerium.“ pik-potsdam.de.

Dazu auch: „Mit Klimaschutz Geld machen.
Experten haben ausgerechnet: Ein schärferes Ziel beim Klimaschutz hilft der EU-Wirtschaft auf die Beine. Doch der europäische Streit um die Reduktion geht in die nächste Runde.“ taz.de.

Akzeptanzproblem statt Problemwölfe.
Ungeschützte Schafsherden sind für Wolf „All You Can Eat“. / WWF: Derzeit keine Problemwölfe in Deutschland.“ wwf.de.

Schützen Sie die Proteste vor der Informationssperre.
Quer durch den Nahen Osten — in Libyen, Jemen, Bahrain und täglich in weitere Länder — versuchen autokratische Regime friedliche Proteste mit Brutalität und Informationssperren zu unterdrücken.
Avaaz startet darum eine dringende Aktion, um die Informationssperre abzuwenden …
avaaz.org.


Ergänzung zum Kommentar „Das zu-Guttenberg’sche Vermächtnis„:
Herr Doktor, Respekt für Ihren geordneten Rückzug und die Entschuldigung, nur: Den Titel können Sie nicht zurückgeben – der wird Ihnen gegebenenfalls aberkannt.
Den Ministertitel allerdings (… können Sie zurückgeben, bevor er diplomatisch und geordnet abgewickelt wird), denn mit kurzen Beinen („Lügen …“) werden sie nicht weit kommen. Allerdings haben Sie sich schon eindrücklich in den Geschichtsbüchern verewigt. Die Guttenberg-Liste wird ähnlich den Steuersünder –CDs ein gefürchtetes Plagiat werden. Leute, schaut’ schon mal in Eure Titeldissertationen oder andere Abschlussarbeiten rein. Mit Demut.


%d Bloggern gefällt das: