Inselleben

Juli 29, 2011
"das Boot", © carlitos, photocase.com

Pellworm und die Erneuerbaren Energien.
Die Idee einer Insel.
Die kleine Nordseeinsel Pellworm will Modellgemeinde werden für Erneuerbare Energien. Künftig will sich das Eiland vollständig selbst mit Energie versorgen, und dazu noch Strom ans Festland liefern.“ taz.de.

Festung Europa muss Zugbrücken runterlassen„.
60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention.
Flucht vor Hunger und Unterdrückung: Milllionen Menschen verlassen ihre Heimat – doch es gibt weltweit zu wenig Platz für sie, kritisiert UNHCR-Sprecher Stefan Telöken im heute.de-Interview. „Reiche Länder müssen sich zum Flüchtlingsschutz bekennen.“ heute.de.


Profitmaximierung

Juli 28, 2011
© Michel Gunther / WWF-Canon

Atomausstieg und Klimaschutz.
So haben wir gerechnet.
Die Emissionen aus der Stromproduktion werden im Jahr 2020 wieder so hoch sein wie 1990, wie folgende Berechnungen zeigen.“ zeit.de.

Hunger, eine Schande.
An Schuldzuweisungen für die verheerende Hungerkatastrophe in Somalia, Kenia und Äthiopien mangelt es nicht: der „Raubtierkapitalismus“ und der „Terror der Profitmaximierung“ im Allgemeinen … .“ Kommentar auf welt.de.

Eine Eiche spricht über ihr Wohlbefinden.
Auf Twitter, Facebook und Youtube verkündet ein Baum, wie es ihm geht. Die Daten sollen Aufschluss über Folgen des Klimawandels geben.“ abendblatt.de.

 

 

"Morgensonne": © aremac, photocase.com

Mi., den 27. Juli 2011
Sonnenkräfte


Notebooks statt Harpune und Kajak für die Eskimos.
Vor welchen Herausforderungen steht die Welt? Ein US-Forscher ist der Frage nachgegangen – mit spannenden Ergebnissen.“ suedkurier.de.

Wetterforscher messen Sonnenschein-Rekord.
Der Sommer hält sich seit Wochen von Deutschland fern, doch insgesamt war das erste Halbjahr äußerst warm und trocken. Seit 120 Jahren hat es nur ein heißeres erstes Halbjahr gegeben, so der Deutsche Wetterdienst. Er warnt zugleich vor künftigen Wetterextremen durch den Klimawandel.“ spiegel.de.

Neues Rekordjahr beim weltweiten CO2-Ausstoß.
Deutscher Wetterdienst fordert massive Klimaschutzanstrengungen.
Deutschland erwärmt sich bis zum Jahr 2100 um weitere zwei bis vier Grad. Das hätten Klimasimulationen gezeigt, berichtete der Deutschen Wetterdienst gestern in Berlin. 2010 war „kein gutes Jahr“ für den Klimaschutz, bilanzierte DWD-Präsident Gerhard Adrian. „Die Menschheit hat fast 31 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen – ein trauriger Rekord.“ Der Anteil des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Luft steige trotz aller Klimakonferenzen anscheinend unaufhaltsam.“ abendblatt.de.


Klimanavigatoren

Juli 26, 2011
"real?", © blanche neige photography, photocase.com

1001 Artikel.
Navigieren über die letzten drei Jahre im externen Logbuch von waswirtun.de: waswirbloggen.

klimanavigator.de gestartet – Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland.
Unter http://www.klimanavigator.de geht am heutigen Montag eine neue Webplattform online. Der Klimanavigator stellt einen zentralen Zugang zur Arbeit von mehr als 30 deutschen Einrichtungen in der Forschungslandschaft dar, die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen. Die Webplattform gibt einen Überblick über die hiesige klima-relevante Forschung und Einblick in den gegenwärtigen Stand des Wissens. Sie dient den Nutzern als Wegweiser auf der Suche nach Expertenwissen.“ idw-online.de.

Umsiedlung im Pazifik.
Klimawandel nicht allein schuld.
Das Wasser rückte immer näher. Deswegen verließen die Einwohner den Hauptort der pazifischen Insel Tegua. Lange Zeit wurde für den Anstieg des Meeresspiegels der Klimawandel alleine verantwortlich gemacht. Forscher stellen jetzt aber auch noch eine andere Ursache fest.“ n-tv.de.

Gefahr für Yellowstone.
US-Wissenschaftler warnen: Die Waldbrandgefahr im Nationalpark Yellowstone steigt aufgrund des Klimawandels drastisch. Noch im 21. Jahrhundert könnten die Wälder zum Teil verschwinden.“ sueddeutsche.de.

"Industrieromantik": © judigrafie, photocase.com

Mo., den 25. Juli 2011
CCS-Projekte


Korallen passen sich an.
Great-Barrier-Riff stirbt langsamer.
Das Great Barrier Reef wird offenbar doch nicht so schnell verschwinden, wie bislang gedacht. Warnungen, das Korallenriff könne durch den Klimawandel bis 2040 absterben, seien übertrieben, sagt ein Forscher. Dennoch sagt auch er, weitere Schäden am Riff könnten gestoppt werden, wenn die Treibhausgasemissionen reduziert werden.“ n-tv.de.

Der teure Traum von der sauberen Kohle.
Trotz beachtlicher Subventionen steigen immer mehr US-Energieversorger aus CCS-Projekten aus, weil sie den Kostenvorteil von Kohlekraft zunichte machen. Einige Firmen versuchen nun, das CO2 an die Ölindustrie zu verkaufen.“ heise.de.

Dicke Luft.
Stahlindustrie klagt vor EU-Gerichtshof.
Fünf Konzerne, darunter die Voest, und der Europaverband der Industrie bringen Klage gegen ihrer Ansicht nach übersteigerte CO2-Emissionsvorschriften ein.“ derstandard.at.


Alte Bekannte

Juli 23, 2011

 "Enjoy the silence", © particula, photocase.com


Palästina: Die jüngste Nation der Welt.
In vier Tagen versammelt sich der UNO-Sicherheitsrat und die Welt hat die einmalige Gelegenheit, eine neue Initiative anzunehmen, die eine entscheidende Wende bei den jahrzehntelang gescheiterten israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen bringen könnte: Die Anerkennung Palästinas als eigenständigen Staat durch die UNO.“ avaaz.org.

Urzeitlicher Klimawandel verursachte Massensterben.
Am Ende der Trias raffte ein Naturereignis unzählige Lebewesen dahin. Über die Ursache wurde bislang gerätselt. Eine neue Studie beschuldigt nun einen alten Bekannten.“ handelsblatt.com.

Klimawandel bringt Schadstoffe in die Arktis.
Je wärmer die Sommer, desto stärker sind die Fische in den arktischen Seen mit Schwermetall belastet. Das ist eine der Erkenntnisse eines österreichisch-kanadischen Forscherteams. Am Montag startet ihre 15. Expedition in die Arktis.“ orf.at.

Westerwelles kleine grüne Revolution.
Deutschland hat den Klimawandel in den Sicherheitsrat gebracht – und damit eine kleine Revolution in dem mächtigen Gremium eingeleitet.“ zeit.de.

Das Eis wird dünner, © WWF

Fr., den 22. Juli 2011
Das Eis wird dünner


Eisbären in der Klimafalle.
WWF-Studie: Schmelzendes Polareis macht Eisbären zu Langstreckenschwimmern. / Sterblichkeit bei Jungtieren steigt.“ wwf.de.

Klimawandel ist Gefahr für den Weltfrieden.
Der UN-Sicherheitsrat erkennt nach zähen Verhandlungen an, dass der Klimawandel ein weltweites Sicherheitsrisiko ist. Die Erklärung bleibt allerdings schwach.“ tagesspiegel.de.


Große Weite Welt

Juli 21, 2011
"große weite welt", © kallejipp, photocase.com

UNO: Klimawandel bedroht den Weltfrieden.
Nach tagelangen heftigen Diskussionen hat sich der UNO-Sicherheitsrat auf eine Erklärung zum Klimawandel einigen können, in der die 15 Staaten erstmals einräumen, dass die Erderwärmung eine Bedrohung des Weltfriedens sein kann. Zudem wurde Generalsekretär Ban Ki Moon aufgefordert, in seinen künftigen Berichten Klimaaspekte zu berücksichtigen.“ sf.tv.

Klimaanpassung mit Plan: Kinder brauchen extra Schutz.
Kinderhilfswerk begrüßt Auseinandersetzung des UN-Sicherheitsrats mit dem Klimawandel.“ presseportal.de.


Nullemissionsland

Juli 20, 2011
"~everything's possible~": © Pippilotta*, photocase.com

Klimawandel gefährdet internationale Sicherheit.
Germanwatch begrüßt neuen Akzent im UN-Sicherheitsrat.
(Heute) wird sich der UN-Sicherheitsrat auf Initiative des deutschen Vorsitzes mit den sicherheitsrelevanten Aspekten des Klimawandels beschäftigen. Dazu gehören insbesondere die Risiken für kleine Inselstaaten durch den Meeresspiegelanstieg, der Zugang zu sauberem Wasser und die Ernährungssicherheit. Das Thema steht nach 2007 zum zweiten Mal auf der Agenda des höchsten UN-Gremiums.“ eco-world.de.

Das erste Nullemissionsland der Welt.
Die Cook-Inseln im südlichen Pazifik sind schon jetzt von den Folgen des Klimawandels betroffen. Obwohl die Emissionen des Landes nur einen geringen Anteil am globalen Treibhausgasausstoß haben, will das Land nun seinen Teil im Kampf gegen den Klimawandel beitragen und der erste emissionsfreie Staat der Welt werden.“ klimaretter.info.

Arktische Jagd nach Gold und Diamanten.
Der Klimawandel macht die Arktis wirtschaftlich interessant. Davon profitiert besonders der Nordosten der kanadischen Provinz Québec – nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch.“ wiwo.de.


Überleben auf dem Spiel

Juli 19, 2011
"Mit Liebe gemacht": © Miss X, photocase.com

Perus letzter Schlag gegen unkontaktierte Völker.
Perus Indigenen-Behörde hat ihre Absicht bekannt gegeben, die Reservate unkontaktierter Indianer für Ölunternehmen zu öffnen. Die Ankündigung kommt nur wenige Tage vor dem Antritt der neuen Regierung. … Rund 15 indigene Völker in Perus Amazonasgebiet meiden den Kontakt zur Außenwelt. Sollte ihr Land freigegeben werden, steht ihr Überleben auf dem Spiel.“ survivalinternational.de.

Dürre in Ostafrika.
Unicef fordert Nothilfe für 500.000 hungernde Kinder.
Das Uno-Kinderhilfswerk richtet einen dramatischen Appell an die Weltgemeinschaft: Wegen der schweren Dürre am Horn von Afrika könnten 500.000 Kinder sterben. Viele Menschen seien zu schwach, um sich in andere Gebiete zu retten.“ spiegel.de.

Bundesamt für Naturschutz warnt vor verbotenen Urlaubs-Souvenirs.
Jährlich werden 1500 Mitbringsel beschlagnahmt: Viele Korallen und Muscheln sind geschützt.“ scharf-links.de.


%d Bloggern gefällt das: