Alternative Routen

September 29, 2011
© Anton Vorauer / WWF

Mit Gebeten gegen die Katastrophe.
Die ersten Folgen der Erderwärmung sind bereits spürbar, etwa in aktuellen Unwetterkatastrophen. Doch die Politik ignoriert die Zusammenhänge weiterhin – auch wegen frisierter Zahlen aus der Industrie.“ woz.ch.

Klimawandel bringt seltene Tierchen.
Die Gottesanbeterin, dafür bekannt, nach der Paarung das Männchen zu verspeisen, rückt immer weiter nach Norden vor. Im Bezirk Voitsberg ist sie schon mehrmals gesehen worden.“ kleinezeitung.at.

Bolivien: Stoppen Sie die Amazonas-Schnellstraße.
An den bolivianischen Präsidenten Evo Morales:
Bitte stoppen Sie das harte Durchgreifen gegen die indigenen der TIPNIS-Region und lassen Sie alle Demonstranten in Polizeigewahrsam frei. Bitte führen Sie umfassende und verbindliche Gespräche, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, mit den Einheimischen, die Rechte über die TIPNIS-Region besitzen.Verwerfen Sie alle Genehmigungen zum Bau der Schnellstraße durch das Naturschutzgebiet und ziehen Sie alternative Routen in Betracht. Ihr Einsatz für Mutter Natur und die Rechte der Ureinwohner hat uns auf der ganzen Welt ermutigt. Jetzt rufen wir Sie dazu auf, diese Gemeinschaften und den wertvollen Wald zu schützen.“ Mitmachen bei avaaz.org.

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Ende unserer Zeit

September 28, 2011

 

"Schatzinsel": © daniel.schoenen, photocase.com

Erde in der Krise.
Wie wir dem Weltuntergang entgehen können.
Trotz Klimawandel, Überbevölkerung und Raubbau an der Natur – Wissenschaftler schlagen Lösungen vor, wie das Ende unserer Zeit abzuwenden ist.“ welt.de.

Mehr Sommersmog-Tote durch Ozon.
Der Klimawandel könnte in den nächsten 60 Jahren zu einem deutlichen Anstieg ozonbedingter Todesfälle in einigen Ländern Europas führen. West- und Südwesteuropa sind besonders betroffen.“ focus.de.


Die Mutter der Bäume

September 27, 2011
"Grün ist die Hoffnung": © carlitos, photocase.com

Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai gestorben.
Die kenianische Umweltschützerin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai ist tot. Die Wissenschaftlerin starb nach langem Krebsleiden.“ zeit.de.

Klimawandel aus verschiedenen Perspektiven.
„Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang.“ Edition Unseld.
Die Erderwärmung ist real und sie ist menschengemacht – das will jede Seite dieses Sammelbandes in die Welt schreien. Autoren sind der Atmosphärenforscher Paul Crutzen, die Klimawissenschaftler Michael Mastrandrea und Stephen Schneider, der Stadtsoziologe Mike Davis und der Philosoph Peter Sloterdijk.“ dradio.de.

Dichten gegen den Klimawandel.
Die Aktion „100.000 Poets for change“ im südafrikanischen Durban.
Gestern Nacht haben Dichter überall auf der Welt zu sozialem, politischem und ökologischem Wandel aufgerufen. In mehr als 100 Ländern gab es Aktionen mit Poeten und Schriftstellern, mit Hip-Hop-Musikern und Slam-Poetry-Künstlern. Auch in Durban, wo der nächste Weltklimagipfel stattfindet, erhoben Künstler im Rahmen von „100.000 poets for change“ ihre Stimmen.“ dradio.de.

Fluggesellschaften werden zur Kasse gebeten.
EU-Kommission will die Luftfahrt in den Emissionshandel einbeziehen.
Fluggesellschaften, welche von, nach oder zwischen zwei Flughäfen in der EU fliegen, werden ab 2012 zur Kasse gebeten. Die EU-Kommission legte am Montag die Vorschriften vor, die für die Aufnahme der Luftfahrt ins EU-Emissionshandelssystem gelten sollen.“ nzz.ch.

Scharfe Kritik an Klimapolitik der USA.
KOPENHAGEN – Kurz vor der UNO-Klimakonferenz in Durban macht EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard die USA in scharfer Form für fehlende Fortschritte in der Klimapolitik verantwortlich.“ blick.ch.

Kasachstans Ozean droht zu verschwinden.
Klimawandel, Staudämme und Reisanbau lassen den Balchaschsee in Kasachstan schrumpfen. Ein Notfallplan für das kostbare Gewässer fehlt.“ zeit.de.

Eine Landkarte der Zukunft: Neue Szenarien für den Ausstoß von Treibhausgasen.
Hinter den großen Abschätzungen von Klimafolgen und Empfehlungen für Klimaschutz steckt eine Menge wenig glamouröser Forschungsarbeit. Vier neue Szenarien zukünftigen Klimawandels wurden jetzt entwickelt, trockene Zahlenwerke – die aber zentrale gemeinsame Bezugspunkte für Forscher weltweit bieten. Zum ersten Mal ist bei diesen speziellen Szenarien auch eines dabei, das die Wirkung ambitionierter Emissionsverringerungen durchrechnet, wodurch die globale Erwärmung unter zwei Grad gehalten würde.“ Mehr bei pik-potsdam.de.

Menschensafaris überschatten UN-Welttourismustag.
Tourismus und Reisen können Kulturen verbinden und ein “Sprungbrett für den Weltfrieden” darstellen, so die Vereinten Nationen. Doch während die Welt am Dienstag den 32. Welttourismustag begeht, hat Survival International von einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff auf eine indigene Frau auf Indiens beliebten Andamanen Inseln erfahren.“ survivalinternational.de.

Atlantische Nordkaper, © Brian J. Skerry, National Geographic Stock, WWF

Mo., den 26. September 2011
Passagen


Grabstätte des Kyoto-Protokolls?
Afrikas Delegationsleiter Tosi Mpanu-Mpanu über den bevorstehenden UN-Klimagipfel.
Afrika erzeugt nur vier Prozent der globalen Treibhausgasemissionen, ist aber stark vom Klimawandel betroffen. Die Umweltminister des Kontinents trafen sich kürzlich in Malis Hauptstadt Bamako, um die Ende November beginnende UN-Klimakonferenz (COP17) in Durban/Südafrika vorzubereiten. Welche gemeinsamen Forderungen wird Afrika stellen?“ neues-deutschland.de.

Klimawandel öffnet Nordwestpassage.
Weg frei für Grönlandwale.
Seit 1972 geht das Eis in der sommerlichen Arktis um 50 Prozent zurück. Diesen Sommer schmilzt es auf einen neuen Tiefstwert. So können Wale erstmals die Nordwestpassage durchschwimmen.“ n-tv.de.


Papa ante portas – Wenn Ideen Sex haben

September 24, 2011
"silence is sexy": © Jo.Sephine, photocase.com

Alles wird gut – im nächsten Jahrhundert.
Erst die Finanz- und nun die Schuldenkrise. Dazu der Klimawandel, die Hungersnot in Ostafrika, Krieg, Terrorismus, Krankheiten. Wer in dieser Zeit ein Buch veröffentlicht, das mit heiterem Optimismus in die Zukunft blickt, muss entweder total verrückt oder sehr schlau. Auf den britischen Zoologen und Wissenschaftsjournalisten Matt Ridley mag all dies zutreffen, denn in seinem Buch „Wenn Ideen Sex haben“ will er nicht nur belegen, dass die Welt besser wird, sondern obendrein erklären, warum dem so ist.“ welt.de.

Lebendige Wiesen statt Maiswüste.
Gemeinsam sichern wir einen Naturschatz an der Esterau.
Immer mehr Feuchtwiesen fallen in Deutschland der landwirtschaftlichen Intensivierung oder dem Städtebau zum Opfer. Dieses Schicksal droht auch einem 2,5 Hektar großen Grundstück an der Esterau in Niedersachsen.“ nabu.de.

Länder schmettern Pläne zur unterirdischen CO2-Speicherung ab.
Die unterirdische Kohlendioxid-Speicherung ist am Widerstand der Länder im Bundesrat gescheitert. Die Technik, die den Klimawandel bremsen soll, macht vielen Menschen Angst: Kritiker fürchten ein unkontrolliertes Entweichen des Gases aus dem Boden.“ sueddeutsche.de.
Dazu auch eine andere Sichtweise:
Kampf gegen Klimawandel wird immer absurder.
Wenn Kohlendioxid nicht unter die Erde darf, muss es weiter in die Luft entweichen. Mit solcher Politik wird der Klimaschutz beerdigt.“ Kommentar bei welt.de.


Tauziehen

September 23, 2011
"Morgenstund'": © joexx, photocase.com

NABU: Klimawandel bedroht 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten in Deutschland.
Wenn sich die Erderwärmung ungebremst fortsetzt, werden allein in Deutschland bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten den Klimawandel wohl nicht überstehen.“ presseportal.de.

Tauziehen um Arktis-Öl.
Russland schickt mehr Soldaten.
Mit Soldaten und der ersten Öl-Raffinerie im Polargebiet will Russland seine Führung in der Arktis demonstrieren. Bei der „internationalen“ Arktis-Konferenz geht es vor allem um russische Rohstoff-Interessen. Durch den Klimawandel sind Öl und Gas leichter zu erreichen. Es wird aber auch schwerer, Hoheitsgebiete zu verteidigen.“ n-tv.de.

Frostböden setzen schädliches Treibhausgas frei.
Der ansteigende Methanaustritt ist eine Folge des Klimawandels. Durch die Erderwärmung tauen die Böden auf und das Gas löst sich aus dem Boden.“ abendblatt.de.

 

"Abogalüps nau": © owik 2, photocase.com

Do., den 22. September 2011
Unhaltbares Zukunftsversprechen


Grüne rechnen mit Aus für umstrittene CO2-Speicher.
Die Grünen rechnen angesichts des Widerstands zahlreicher Länder mit einer Ablehnung des Gesetzes zur unterirdischen Speicherung des Klimakillers CO2 in Deutschland. „Das Gesetz der Bundesregierung ist ein unhaltbares Zukunftsversprechen für eine klimafreundliche Kohleverstromung gegen den Willen der Menschen im Land“, sagte Grünen-Energieexperte Oliver Krischer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.“

Gesichter des Klimawandels.
Wie schnell sich das globale Klima verändert und welche Auswirkungen das hat – darüber debattieren Wissenschaftler noch immer. Fest steht: Schon jetzt leiden Menschen weltweit an den Folgen klimatischer Veränderungen, wie Dürren, Überschwemmungen oder Staubstürmen.“ Fotostrecke vom Bildband „Schicksale des Klimawandels“ bei zeit.de.


Faszination des Waldes

September 21, 2011
Regenwald auf Borneo, Bild © WWF, Alain Compost

Enie und Philipp lieben den Wald.
Enie van de Meiklokjes und WWF-Waldexperte Philipp Göltenboth über die Faszination des Waldes und wie wir ihn schützen können.“ wwf.de.

Klimawandel ermöglicht Wal-Rendezvous.
In eisfreien Sommern treffen sich Grönlandwale aus Atlantik und Pazifik in der Nordwestpassage.
Das Abschmelzen der Polkappen erlaubt nicht nur den Schiffsverkehr über die Nordwestpassage, sondern auch Zusammentreffen von Grönlandwalen. Dabei kommen die einen aus dem Atlantik, die anderen aus dem Pazifik.“ wissenschaft.de.

Windradflügel fürs Zementwerk.
Bislang landeten ausrangierte Windräder aus Deutschland vor allem in Osteuropa. Jetzt spezialisieren sich die ersten Unternehmen auf das Recycling – und haben Probleme.“ zeit.de.

 

"Still.Leben": © joexx, photocase.com

Di., den 20. September 2011
Kälter wird’s nicht


Schicksale des Klimawandels.
Was macht ein Fotograf, der den Klimawandel ablichten will? Eins steht fest: Die Motivsuche wird zu einer fotojournalistischen Weltreise. Monika Fischer und Mathias Braschler aus der Schweiz haben sie unternommen: Neun Monate reisten Sie zu Menschen, die die Erderwärmung schon heute erleben. Ihren Fotoband „Schicksale des Klimawandels“ stellt Eva-Maria Lemke vor.“ ndr.de.

Das teuerste Holz aus deutschen Wäldern.
Der Baum ähnelt einer Eiche, ist aber zehn Mal wertvoller: Die Elsbeere wird nun auch in Norddeutschland angepflanzt – der Klimawandel macht’s möglich.“ welt.de.

Klimawandel: Ozeane verzögern Erderwärmung.
Computermodelle deuten auf effizienten Wärmespeicher in über 300 Meter Wassertiefe hin.“ weltderphysik.de.

Kälter wird’s nicht.
Ein Kreuzfahrtschiff fährt durch die Antarktis, an Bord eine illustre Gesellschaft und ein Spielverderber. Ilija Trojanows Roman „Eistau“ ist das Porträt eines verzweifelten Klimaretters.“ spiegel.de.


Armutsmodell Ausredengesellschaft

September 19, 2011
"ein schöner Tag": © kallejipp, photocase.com

Rückblick in die Zukunft.
Wie stark wird sich das Klima in den nächsten Jahren verändern? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, blicken Wissenschaftler des Frankfurter Forschungsinstituts Senckenberg in die Vergangenheit. In die Welt 400 Millionen Jahre vor unserer Zeit.“ faz.net.

Bäume im Klimawandel“: Am Puls der Eiche.
Mit Sensoren und Messgeräten untersuchen Forscher in Erlangen, wie Pflanzen auf sich ändernde Umweltbedingungen reagieren.“ abendblatt.de.

sonnenseite.com:
– „Neues von der Ausredengesellschaft.
Mein großes Thema ist ja bekanntlich die heitere Ausredengesellschaft, die an ihre eigenen Ausreden glaubt. Wenn es darum geht, das Offensichtliche nicht zu tun und/oder das ökologischere Produkt nicht zu kaufen, fällt unserer Gesellschaft nämlich so einiges ein. Entweder sind wir technisch noch nicht so weit (Elektroauto), oder es ist alles viel zu teuer (Elektroauto) oder der Verzicht auf das vertraute, viel bessere Produkt ist unzumutbar und reine Schikane (Glühbirne).“ Kolumne von Martin Unfried.

– „Das Auto ist ein Armutsmodell„.
Heiner Monheim ist Professor für Raumentwicklung an der Universität Trier (Deutschland), engagiert sich in Bürgerinitiativen, seit er 16 ist, und studierte Soziologie, Geographie, Geschichte, Politik, Stadt- und Regionalplanung. Monheim war im Bundesministerium für Raumordnung und Bauwesen tätig, ist Mitgründer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und des Verkehrs Club Deutschland (VCD). Interview von Andreas Hobi mit Heiner Monheim.“


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