Wann kommt der Frühling?

Oktober 17, 2011
Franz Josef Gletscher, 1908, A.C. Graham

Mo., den 17. Oktober 2011


Kommt nach dem arabischen Frühling, der amerikanische und dann der europäische?
Manche reden vom amerikanischen Frühling. Der Mut der arabischen und nordafrikanischen Menschen – aus der Not und den größten Drangsalen erwachsen – mag im weiten Nordamerika vielleicht Vorbild sein. Auch Michael Moore und immer mehr Prominente, ja sogar Milliardäre schließen sich den nun schon wochenlangen Protesten gegen die Finanzhaie der “Wall Street” an. Die Bewegung spornt an …“. sonnenseite.com.

Tiere und Pflanzen schrumpfen.
Vielleicht kann man sich ja bald einen Elefanten in der Wohnung halten: Mit dem Klimawandel werden Tiere und Pflanzen allmählich immer kleiner. Offenbar passen sie sich damit an die wärmere und oft auch trockener werdende Umwelt an, wie Forscher jetzt im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichten.“ rp-online.de.

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Komfort und Missmanagement

Oktober 15, 2011
"~everything's possible~": © Pippilotta*, photocase.com

Wochenende 15., 16. Oktober 2011


Die lange Reise ins Winterquartier.
Der Klimawandel beeinflusst nicht nur das Wetter, sondern auch viele Tiere. Die ersten Zugvögel haben ihre Routen bereits geändert. Eine Gruppe von Mönchsgrasmücken zieht im Winter jetzt nach Südengland anstatt nach Afrika. Kürzere Strecke – weniger Energieaufwand.“ suedkurier.de.

Nachhaltige Landwirtschaft in Nigeria.
In Ostafrika herrscht die schwerste Hungersnot seit 60 Jahren. Die Gründe: Klimawandel, Missmanagement und der Anbau von Biokraftstoffpflanzen statt Nahrungsmitteln. Ein Nigerianer sucht nach einem praktikablen Ausweg.“ dw-world.de.

Böse Überraschungen.
Elektroheizungen treiben Energiekosten nach oben.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnt vor einer Kostenexplosion durch Elektroheizungen. Sie rechnet angesichts der beginnenden Heizsaison mit Versprechungen vieler Anbieter: niedrige Heizkosten, hoher Komfort und ein gutes Gewissen dank CO2-Verringerung.“ morgenpost.de.

"Marienkäferperspektive": © df.schoenen, photocase.com

Fr., den 14. Oktober 2011
Bauernhöfe statt Agrarindustrie


Wie Menschen den Klimawandel wahrnehmen.
Forscher diskutieren am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld.
Mit dem Begriff Klimawandel verbinden viele Menschen drastische Veränderungen ihrer Lebensbedingungen in Gegenwart und Zukunft. Voraussagen zu solchen gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels treffen hauptsächlich Naturwissenschaftler und Politiker.“ idw-online.de

Agrarindustrie nicht länger mästen!
Die EU-Kommission will Subventionen nur noch an Landwirte zahlen, die ökologische und soziale Kriterien einhalten.
Doch Landwirtschaftsministerin Aigner torpediert die Pläne und schützt die Agrarindustrie. Fordern Sie von Aigner und Bundeskanzlerin Merkel eine Kehrtwende!“ campact.de.


Grünland liegt im Norden

Oktober 13, 2011
"Nordlicht über Steintun": © japo, photocase.com

Grönland: Klimawandel ermöglicht Erdbeeranbau.
Bedingt durch den Klimawandel steigen die Temperaturen nirgends schneller als in der Arktis. Und das hat Folgen. Die Gletscher produzieren heute immer mehr und immer größere Eisberge. Zusätzlich werden immer größere Teile Grönlands eisfrei. …“ Das Europamagazin (ARD) auf youtube.com.

So könnte die Energiewende zum Schnäppchen werden.
Die Kritik an der massiven Förderung der erneuerbaren Energien ist heftig – und offenbar auch berechtigt. Denn eine Studie rechnet nun vor, dass sich mit der richtigen Strategie Milliarden einsparen ließen.“ handelsblatt.com.

 

"in den anden°", © but beautiful°, photocase.com

Mi., den 12. Oktober 2011
Hunger und Spekulation


Weltweiter Hunger.
Spekulanten und Biotreibstoff verschärfen die Lage.
Die Ausmaße des weltweiten Hungers werden durch die zunehmende Verwendung von Agrarprodukten für die Treibstoffherstellung und Spekulationen mit Nahrungsmitteln verschärft. Die Präsidentin der Welthungerhilfe sagte anlässlich des diesjährigen Welthunger-Index (WHI), dass auch durch den Klimawandel ausgelöste Dürren und Überschwemmungen zu der Steigerung von Lebensmittelpreisen beitrügen.“ focus.de.

Die Ernten sind keineswegs sicher„.
Publizist Wilfried Bommert zur „Woche der Welthungerhilfe“.
Kriege, Klimawandel sowie politische Instabilität zählen zu den Gründen für Hungerkatastrophen. Aber auch Spekulationen würden dazu beitragen, sagt der Autor Wilfried Bommert. Die Ernten seien plötzlich interessant für die Kapitalmärkte geworden. „Wir haben an den Weltgetreidebörsen mittlerweile eine Spekulation, die zehnmal mehr verspekuliert als die Weltgetreideernten ausmachen“, so Bommert.“ dradio.de.


Lebenswert und Diplomatie

Oktober 11, 2011
"vertieft ": © UlrikeA, photocase.com

Klima-Ultimatum der Erde endet 2015.
EU bekennt sich zu Kyoto.
Im Dezember beraten die Staaten der Welt erneut über ein Klimaschutzabkommen. Das Problem: die USA und Schwellenländer wie China sträuben sich gegen verbindliche Regelungen. Sinkt der CO2-Ausstoß nicht, werden die Folgen ab 2015 unumkehrbar sein. Nun bekennt sich die EU erneut zu den Zielen des Kyoto-Protokolls.“ n-tv.de.

Erstes internationales Studiensemester „Renewable Resources“ an der FH Bingen.
Fokus auf interdisziplinären Fragen zu Erneuerbaren Rohstoffen und Nachhaltigkeit.
Über Grenzen hinweg natürliche Ressourcen bewahren, Kompetenzen bündeln, eine lebenswerte Zukunft mit gestalten und von einander lernen waren Grundgedanken des ersten interdisziplinären „Study Semesters Renewable Resources“, das an der Fachhochschule Bingen startete.“ fh-bingen.de.

Eröffnungsrede von Staatsministerin Cornelia Pieper zur Konferenz „Climate Diplomacy in Perspective – From Early Warning to Early Action„.
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Mahmud,
Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Shareef,
Sehr geehrter Herr Popowski,
Sehr geehrter Herr Svilanovic,
Exzellenzen,
Verehrte Konferenzteilnehmer und Gäste,
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich begrüße Sie sehr herzlich zur Eröffnung der internationalen Konferenz „Climate Diplomacy in Perspective – From Early Warning to Early Action“ hier im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin. …“ pressrelations.de.


Ökosystem der Superlative

Oktober 10, 2011
"Urgewalt": © Erdbeertorte, photocase.com

JAHRBUCH ÖKOLOGIE 2012: Grüner Umbau – Neue Allianzen für die Umwelt.
Stehen wir vor einem grundsätzlichen ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft? Welche neuen Allianzen für die Umwelt sind auszumachen? Wer sind die Blockierer – und wie mächtig sind sie? Vorwort von Professor Udo E. Simonis zu „Grüner Umbau. Neue Allianzen für die Umwelt“ – Jahrbuch Ökologie 2012.“ sonnenseite.com.

EU-Projekt: Die Zukunft von Amazonien.
Diese Woche wurde ein EU-Projekt gestartet, in dem die Bedrohung des Amazonasbeckens durch Klimawandel und Entwaldung erforscht wird… .
Das Amazonasbecken ist ein Ökosystem der Superlative: Entwässert wird das 5,8 Millionen Quadratkilometer große Gebiet durch das größte Flusssystem der Welt, Schätzungen zufolge wachsen dort zehn bis 15 Prozent der globalen Biomasse, rund ein Drittel aller Arten haben dort ihre Heimat, die Pflanzen gelten als größter Sauerstoffproduzent auf Erden, die Region ist zudem die größte CO2-Senke – und gleichzeitig die größte Quelle für das potente Treibhausgas Lachgas (N2O).“ diepresse.com.

Panama ist doch nicht so schön.
Letztes Treffen vor der entscheidenden Klimakonferenz in Durban: Klimagipfel endet mit lauen Signalen. Und dann kommen nun auch noch die Klimadiplomaten, und wollen Geld, viel Geld.“ klimaretter.info.


Zum Heulen

Oktober 8, 2011
Wolf (Canis lupus lupus), Bild Ralph Frank, WWF

Hauptsorge Klimawandel.
Die europäischen Bürger beunruhigt der Klimawandel mehr als die wirtschaftliche Lage. Jeder Fünfte hält die globale Erwärmung für das größte Problem, mit dem die Menschheit konfrontiert ist.“ sueddeutsche.de.

Klimawandel: Weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen.
Der Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt. Hierfür haben sie erstmals ein konkretes Maß entwickelt, das bei Veränderungen des CO2-Gehalts der Luft sowie der Temperatur und des Regens die Auswirkungen auf die Landökosysteme systematisch erfasst.“ idw-online.de.

Weltrekord mit Wolfsgeheul.
Heulen auch Sie für die Wölfe!
Im Rahmen seines Projektes „Willkommen Wolf“ setzt sich der NABU-Bundesverband für die Akzeptanz der großen Grauen ein. Im September 2011 startet der NABU einen Rekordversuch, bei dem so viele Menschen wie möglich das Heulen eines Wolfes simulieren sollen. Jeweils etwa zehn Sekunden kann geheult werden – aneinander gereiht soll dann das längste simulierte Wolfsgeheul der Welt entstehen.“ nabu.de.

Welttag der geistigen Gesundheit: “Unvergleichliche” Suizidrate bei Guarani-Indianern.
Am Welttag der geistigen Gesundheit (10. Oktober) warnt Survival International vor den ernsthaften und dauerhaften Folgen von Landverlust für indigene Völker. Eine in Südamerika einmalige Selbstmordwelle betrifft ein indigenes Volk in Brasilien. Seit 1981haben sich mehr als 625 Guarani das Leben genommen. Davon war der jüngste gerade neun Jahre alt.“ survivalinternational.de.

Welt oder Wall Street?
An unsere Mitbürger, die die Wall Street besetzen und auf der ganzen Welt demonstrieren:
Wir stehen Ihnen im Kampf für echte Demokratie zur Seite. Gemeinsam können wir der gemeinsamen Sache zwischen reichen Eliten und korrupten Regierungen ein Ende setzen und unsere Politiker zur Verantwortung ziehen, um dem Interesse der Allgemeinheit zu dienen. Wir sind uns einig: die Zeit für Veränderung ist gekommen!“ Mitmachen bei avaaz.org.


Klima-Klempner

Oktober 7, 2011
"alles roger": © emma75, photocase.com

Artenverteilung: Tempo des Klimawandels entscheidend.
Die Geschwindigkeit, mit der sich das Klima in einer Region der Erde verändert, beeinflusst die Art der dort vorkommenden Lebewesen. Dort, wo sich das Klima in der Vergangenheit schnell änderte, leben heute kaum Amphibien, Säugetiere oder Vögel mit einem geringen Ausbreitungsradius.“ orf.at.

Grüne Technologien: Warnung vor den Klima-Klempnern.
Ein Gutachten befeuert nun Diskussionen über den tatsächlichen Nutzen von verschiedenen Technologien gegen den Klimawandel. Meinungen gibt es viele, Belege kaum.“ taz.de.

Expedition belegt dramatischen Meereis-Schwund.
Rund um den Nordpol gibt es fast kein mehrere Jahre altes Eis mehr. Das hat die jüngste Arktis-Expedition des Forschungseisbrechers „Polarstern“ gezeigt, der am Donnerstag in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt ist.“


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