Lebenswert und Diplomatie

Oktober 11, 2011
"vertieft ": © UlrikeA, photocase.com

Klima-Ultimatum der Erde endet 2015.
EU bekennt sich zu Kyoto.
Im Dezember beraten die Staaten der Welt erneut über ein Klimaschutzabkommen. Das Problem: die USA und Schwellenländer wie China sträuben sich gegen verbindliche Regelungen. Sinkt der CO2-Ausstoß nicht, werden die Folgen ab 2015 unumkehrbar sein. Nun bekennt sich die EU erneut zu den Zielen des Kyoto-Protokolls.“ n-tv.de.

Erstes internationales Studiensemester „Renewable Resources“ an der FH Bingen.
Fokus auf interdisziplinären Fragen zu Erneuerbaren Rohstoffen und Nachhaltigkeit.
Über Grenzen hinweg natürliche Ressourcen bewahren, Kompetenzen bündeln, eine lebenswerte Zukunft mit gestalten und von einander lernen waren Grundgedanken des ersten interdisziplinären „Study Semesters Renewable Resources“, das an der Fachhochschule Bingen startete.“ fh-bingen.de.

Eröffnungsrede von Staatsministerin Cornelia Pieper zur Konferenz „Climate Diplomacy in Perspective – From Early Warning to Early Action„.
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Mahmud,
Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Shareef,
Sehr geehrter Herr Popowski,
Sehr geehrter Herr Svilanovic,
Exzellenzen,
Verehrte Konferenzteilnehmer und Gäste,
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich begrüße Sie sehr herzlich zur Eröffnung der internationalen Konferenz „Climate Diplomacy in Perspective – From Early Warning to Early Action“ hier im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin. …“ pressrelations.de.


Ökosystem der Superlative

Oktober 10, 2011
"Urgewalt": © Erdbeertorte, photocase.com

JAHRBUCH ÖKOLOGIE 2012: Grüner Umbau – Neue Allianzen für die Umwelt.
Stehen wir vor einem grundsätzlichen ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft? Welche neuen Allianzen für die Umwelt sind auszumachen? Wer sind die Blockierer – und wie mächtig sind sie? Vorwort von Professor Udo E. Simonis zu „Grüner Umbau. Neue Allianzen für die Umwelt“ – Jahrbuch Ökologie 2012.“ sonnenseite.com.

EU-Projekt: Die Zukunft von Amazonien.
Diese Woche wurde ein EU-Projekt gestartet, in dem die Bedrohung des Amazonasbeckens durch Klimawandel und Entwaldung erforscht wird… .
Das Amazonasbecken ist ein Ökosystem der Superlative: Entwässert wird das 5,8 Millionen Quadratkilometer große Gebiet durch das größte Flusssystem der Welt, Schätzungen zufolge wachsen dort zehn bis 15 Prozent der globalen Biomasse, rund ein Drittel aller Arten haben dort ihre Heimat, die Pflanzen gelten als größter Sauerstoffproduzent auf Erden, die Region ist zudem die größte CO2-Senke – und gleichzeitig die größte Quelle für das potente Treibhausgas Lachgas (N2O).“ diepresse.com.

Panama ist doch nicht so schön.
Letztes Treffen vor der entscheidenden Klimakonferenz in Durban: Klimagipfel endet mit lauen Signalen. Und dann kommen nun auch noch die Klimadiplomaten, und wollen Geld, viel Geld.“ klimaretter.info.


Zum Heulen

Oktober 8, 2011
Wolf (Canis lupus lupus), Bild Ralph Frank, WWF

Hauptsorge Klimawandel.
Die europäischen Bürger beunruhigt der Klimawandel mehr als die wirtschaftliche Lage. Jeder Fünfte hält die globale Erwärmung für das größte Problem, mit dem die Menschheit konfrontiert ist.“ sueddeutsche.de.

Klimawandel: Weltweites Risiko für Tiere und Pflanzen.
Der Klimawandel birgt ein Risiko für Ökosysteme auf allen Kontinenten. Wie groß die Gefahr für Tiere und Pflanzen ist, haben Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) jetzt in einer neuartigen Analyse weltweit ermittelt. Hierfür haben sie erstmals ein konkretes Maß entwickelt, das bei Veränderungen des CO2-Gehalts der Luft sowie der Temperatur und des Regens die Auswirkungen auf die Landökosysteme systematisch erfasst.“ idw-online.de.

Weltrekord mit Wolfsgeheul.
Heulen auch Sie für die Wölfe!
Im Rahmen seines Projektes „Willkommen Wolf“ setzt sich der NABU-Bundesverband für die Akzeptanz der großen Grauen ein. Im September 2011 startet der NABU einen Rekordversuch, bei dem so viele Menschen wie möglich das Heulen eines Wolfes simulieren sollen. Jeweils etwa zehn Sekunden kann geheult werden – aneinander gereiht soll dann das längste simulierte Wolfsgeheul der Welt entstehen.“ nabu.de.

Welttag der geistigen Gesundheit: “Unvergleichliche” Suizidrate bei Guarani-Indianern.
Am Welttag der geistigen Gesundheit (10. Oktober) warnt Survival International vor den ernsthaften und dauerhaften Folgen von Landverlust für indigene Völker. Eine in Südamerika einmalige Selbstmordwelle betrifft ein indigenes Volk in Brasilien. Seit 1981haben sich mehr als 625 Guarani das Leben genommen. Davon war der jüngste gerade neun Jahre alt.“ survivalinternational.de.

Welt oder Wall Street?
An unsere Mitbürger, die die Wall Street besetzen und auf der ganzen Welt demonstrieren:
Wir stehen Ihnen im Kampf für echte Demokratie zur Seite. Gemeinsam können wir der gemeinsamen Sache zwischen reichen Eliten und korrupten Regierungen ein Ende setzen und unsere Politiker zur Verantwortung ziehen, um dem Interesse der Allgemeinheit zu dienen. Wir sind uns einig: die Zeit für Veränderung ist gekommen!“ Mitmachen bei avaaz.org.


Klima-Klempner

Oktober 7, 2011
"alles roger": © emma75, photocase.com

Artenverteilung: Tempo des Klimawandels entscheidend.
Die Geschwindigkeit, mit der sich das Klima in einer Region der Erde verändert, beeinflusst die Art der dort vorkommenden Lebewesen. Dort, wo sich das Klima in der Vergangenheit schnell änderte, leben heute kaum Amphibien, Säugetiere oder Vögel mit einem geringen Ausbreitungsradius.“ orf.at.

Grüne Technologien: Warnung vor den Klima-Klempnern.
Ein Gutachten befeuert nun Diskussionen über den tatsächlichen Nutzen von verschiedenen Technologien gegen den Klimawandel. Meinungen gibt es viele, Belege kaum.“ taz.de.

Expedition belegt dramatischen Meereis-Schwund.
Rund um den Nordpol gibt es fast kein mehrere Jahre altes Eis mehr. Das hat die jüngste Arktis-Expedition des Forschungseisbrechers „Polarstern“ gezeigt, der am Donnerstag in seinen Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt ist.“


Sonnige FDP

Oktober 6, 2011
"Yellow": © jogen, photocase.com

Das Klima lässt sich nicht reparieren.
Zu teuer, zu riskant, zu umstritten: Wissenschaftler sehen kaum Chancen für das sogenannte Climate Engineering. Die Folgen der Klima-Manipulation seien nicht abzusehen.“ zeit.de.

Reale Schicksale und zähe Klimadiplomatie.
Die, die den Klimawandel leugnen, sollten sich vielleicht mal mit Karotu Tekita unterhalten. Oder mit Awetik Nasarian. Oder mit Chai Erquan. Tekita lebt auf der Pazifikinsel Kiribati und sein Land liegt schon zehn Meter im Wasser … .“ greenpeace-magazin.de.

Riesiges Ozonloch streift Norddeutschland.
Wer sich ohne Sonnenschutz in Australien sonnt, erlebt schnell sein rotglühendes Wunder. Die Ozonschicht ist hier so dünn, dass selbst harmlose Aktivitäten im Freien zu Hautverbrennungen führen können. Doch auch in Norddeutschland war es in diesem Jahr für Sonnenanbeter ungewöhnlich gefährlich.“ stern.de.

FDP-Blockade auflösen!
Die EU will eine Steuer auf Finanztransaktionen.
Die Spekulation an den Börsen würde eingedämmt, die Verursacher an den Kosten der Krise beteiligt. Finanzminister Schäuble unterstützt den Vorschlag – doch die FDP sperrt sich. Unterzeichnen Sie unseren Appell!“ campact.de.


Fauler Apfel

Oktober 5, 2011
"da hinten faellt man ins wasser": © schachspieler by photocase.com

Neues iPhone – Alte Probleme.
Studie zeigt anhaltende Arbeitsrechtsverletzungen bei der Produktion von iPhones in China.“ Pressemitteilung zum iPhone 5 von Apple von germanwatch.org.

Neuer Service: Zusammenfassung aktueller Ergebnisse aus der Klimaforschung.
Jeden Monat erscheinen zahlreiche wissenschaftliche Fachbeiträge über neue Forschungsergebnisse zu Klima und Klimawandel. Dabei ist es nicht immer einfach, einen Überblick über die wichtigsten Publikationen zu behalten. Ein neuer Service des Climate Service Centers, einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, soll nun helfen, in Sachen Klimaforschung stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.“ idw-online.de.

Wie sich der Bevölkerungsschutz an den Klimawandel anpassen kann.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und seine Partner präsentieren eine Veröffentlichung zur Anpassung an den Klimawandel auf dem 7. Europäischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzkongress.“ retter.tv.


Ewiger Wandel von Menschenhand

Oktober 4, 2011
"youth is the engine of the world": © kallejipp by photocase.com

Klima, Wetter und ein ewiger Wandel.
Das Werden und Vergehen von Lebensformen und Ökosystemen gehört zur Erde. Für unsere Zivilisation aber birgt der Klimawandel erhebliche Risiken.“ fr-online.de.

Erstes Ozonloch am Nordpol.
Der Klimawandel nagt an den Felsen des Mont Blanc ebenso, wie an der Schutzhülle über der Erde. Erstmals sprechen Wissenschaftler jetzt auch am Nordpol von einem Ozonloch – auf einer Länge von bis zu 20 Kilometern.“ fr-online.de.

Wie Tiere den Klimawandel verkraften.
Massensterben von Menschenhand.
Der Klimawandel zwingt unzählige Tierarten, ihren Lebensraum zu verlegen. Daran aber hindert sie: der Klimawandel. Dieser Umstand könnte das sechste Massenaussterben auf der Erde hervorrufen.“ focus.de.


Moving Planet

Oktober 1, 2011
"ein blaues wunder", © john krempl by photocase.com

Zusammen etwas bewegen.“
Bewegende bewegte Bilder vom Moving-Planet-Event bei youtube.com.

EU: Menschen statt Banken.
An Europas führende Politiker:
Wir Bürger sind besorgt über Wirtschaftskrise und Sparmaßnahmen und rufen Sie auf, den Griechenland-Rettungsplan grundlegend zu ändern. Überarbeiten Sie den Rettungsplan und stellen Sie sicher, dass anstelle der für die Krise verantwortlichen Banken und Spekulanten die öffentlichen Interessen geschützt werden.“ Unterschreiben bei avaaz.org.

Interview zum 5. Münchner Klimaherbst.
„Die Wettermaschine schaltet einen Gang höher“.
2011 wird wohl das teuerste Naturkatastrophenjahr. Bislang. Hitzeperioden, Stürme und Starkregen könnten bald Normalität sein. Die Meteorologie-Professoren Gerhard Berz und Peter Höppe über stürmische Zeiten für die Region und was sie an Klimakonferenzen kritisieren.“ sueddeutsche.de.

Mitmachen.
Wir brauchen Sie für den Birdwatch!
Das faszinierende Schauspiel des Vogelzugs soll möglichst viele Naturfreunde begeistern. Der NABU veranstaltet daher jedes Jahr ein Wochenende des Vogelzugs. Es findet im Rahmen des World BirdWatch beziehungsweise EuroBirdwatch statt, den der NABU-Dachverband „BirdLife International“ seit 1993 jährlich organisiert. Er ist das größte Vogelbeobachtungsereignis der Welt, bei dem in diesem Jahr 28 europäische Staaten teilnehmen!“ nabu.de.

 

100 places, Vavau, (c) Hendrie Getty

Fr., den 30. September 2011
Nutzbarmachung oder …


Eintauchen in kräftige Farben.
Paradiesisch schöne Natur im indischen Ozean der Karibik vermitteln die Werke des Künstlers Wolfgang Loesche. Er stellt jetzt in der Galerie Malchers in Bensberg aus.
… Regelmäßig hat Loesche in Kanuhura auf den Malediven gearbeitet, dabei nicht nur die Faszination des Ortes, sondern auch die Bedrohung des Paradieses durch den Klimawandel kennen gelernt.“ ksta.de.

Wasserkraft in Brasilien.
Bau des Belo-Monte-Staudamms gestoppt.
Er wäre der drittgrößte Staudamm der Welt und Brasiliens Regierung verspricht sich von dem Projekt die Sicherung der Energieversorgung: Der Belo-Monte-Staudamm, der im Amazonasgebiet im Norden des Landes das Wasser des Xingu-Flusses zur Stromerzeugung nutzen soll.“ sueddeutsche.de.

Einsatz für Klimaschutz und das Leben.
Der Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr an drei Personen und eine Organisation.
In Stockholm hat am Donnerstag der Vorsitzende des Alternativen Nobelpreis-Komitees, Ole von Uexküll, die diesjährigen Laureaten bekannt gegeben. Demnach geht die hohe Auszeichnung der Right Livelihood Stiftung an vier Preisträger, erstmals auch aus Tschad in Afrika und aus China.
Der 53-jährige Ingenieur Huang Ming aus der wirtschaftlich boomenden Volksrepublik China erhält den Ehrenpreis für seinen Kampf gegen den Klimawandel. Geehrt werde Ming für seinen »herausragenden Erfolg in der Entwicklung und Massenverbreitung von Spitzentechnologien für die Nutzbarmachung von Solarenergie«. Und weil er zeige, wie dynamische Schwellenländer dazu beitragen können, die globale Krise des anthropogenen Klimawandels zu überwinden, sagte von Uexküll.neues-deutschland.de.


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