Keine Panik

November 30, 2011
"vulkanausbruch": © froodmat, photocase.com

Mi., den 30. November 2011


Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigene Meinung, aber nicht auf seine eigenen Fakten.“
Klimafakten.de neu in den Informationen / Klimawandel auf waswirtun.de.


Der Klimawandel als Performance.
Künstler beschäftigen sich in Durban mit Umweltthemen.
Der UN-Klimagipfel im südafrikanischen Durban ist nicht nur ein Thema für Politiker und Umweltaktivisten. Auch Künstler melden sich während der Konferenz zu Wort – mit einer panafrikanischen Ausstellung mit dem mehrdeutigen Titel „Don’t/Panic“.“ dradio.de.

Skurriles Spiel mit dem Klima.
Je weniger sich die Menschen von der Politik und den Klimakonferenzen wie jetzt in Durban erhoffen, desto größerer Beliebtheit erfreuen sich praktische Vorschläge zum Umgang mit dem Klimawandel. Darunter sind auch extreme Beispiele.“ fr-online.de.

Was erwarten wir vom nächsten Klimagipfel in Durban, Südafrika?
Bei der Klimakonferenz, die vom 28. November bis 9. Dezember 2011 im südafrikanischen Durban stattfindet, werden die Weichen für die Zukunft der internationalen Klimapolitik gestellt. Wird Klimaschutz ab jetzt im nationalen Alleingang gemacht oder als globale Aufgabe verstanden?“ bund.net.

Die Verlierer des Klimawandels.
Stürme, Hitzewellen, Fluten – der Klimawandel lässt extreme Wetterereignisse häufiger auftreten. Lebensgefährlich ist das für Menschen in armen Ländern, wie der Klima-Risiko-Index 2012 zeigt.“ stern.de.


Von Leben und Tod

November 29, 2011
"mähhhh": © sloitsch, photocase.com

Di., den 29. November 2011


Neue Website zum Klimawandel.
Klimafakten.de gegen „Climategate“.
Erneut versuchen Klimaskeptiker, Forscher zu diskreditieren. Eine Webseite der European Climate Foundation soll mit Fachwissen Abhilfe schaffen.“ taz.de.

Klimarettungsversuch – „Occupy Durban!“
Klimarettung im Rückwärtsgang: Bei der Konferenz in Südafrika geht es auch um die Glaubwürdigkeit der internationalen Politik. Warum der Kampf gegen die globale Erwärmung zu scheitern droht, erklären vier Beispiele.“ fr-online.de.

Klimakonferenz in Durban.
Zuma warnt vor Folgen des Klimawandels.
Südafrikas Präsident Jacob Zuma hat zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Durban vor den politischen und sozialen Folgen des Klimawandels gewarnt. Bereits heute verursache der Klimawandel Leid und Konflikte in Afrika, sagte Zuma. Für viele „ist der Klimawandel eine Frage von Leben und Tod“.“ focus.de.


Verzagtheit

November 28, 2011
"Capital Dreamland", © currantbun, photocase.com

Mo., den 28. November 2011


Der Welt bleiben fünf Jahre.
Europa unternimmt in Südafrika einen neuen Vorstoß für ein umfassendes globales Abkommen.
Wenige Tage vor der UN-Klimakonferenz in Durban wächst die Verzagtheit. Der Kampf gegen den Klimawandel droht verloren zu werden. Vergangenes Jahr hat der weltweite Ausstoß an Kohlendioxid mit 33,5 Milliarden Tonnen einen neuen Höchststand erreicht. Und der Rekord geht nur zum Teil auf das Wirtschaftswachstum zurück. Zusätzlich hat die Energieeffizienz abgenommen. Die Weltwirtschaft wurde im Jahr 2010 also noch dreckiger als eh schon.“ freitag.de

Töpfer: Klimawandel nicht mehr vermeidbar.
Ex-Umweltminister rechnet nicht mit Nachfolge-Abkommen für Kyoto-Protokoll.
Das viele Reden habe nicht zu Taten geführt: Klaus Töpfer, früherer Chef des UN-Umweltprogramms, beklagt die Zunahme des CO2-Ausstoßes. Da der Klimawandel nicht mehr zu vermeiden sei, müsse gefragt werden, wie sich die Menschen anpassen könnten.“ heute.de.

USA haben Klimaschutz verschlafen.
Der amerikanische Umweltexperte James Hansen ist den Lobbygruppen in Washington ein Dorn im Auge. Er warnte schon in den 80er Jahren vor den Folgen des Klimawandels – und fordert jetzt eine Klimasteuer.“ dw-world.de.


Ein Aufguss

November 26, 2011

 

"kanne fällt aus dem rahmen mit händen und kraftwerk plus windrad", © KONG, photocase.com

Wochenende 26., 27. November 2011


Lokomotive und neue Gleise für den internationalen Klimaprozess. Erwartungen an den Klimagipfel von Durban.
Hintergrundpapier zum UN-Klimagipfel in Durban 2011.
Unsere Welt ist derzeit von großen Machtverschiebungen gekennzeichnet. In dieser Situation findet im südafrikanischen Durban vom 28.11. bis 9.12.2011 ein Klimagipfel statt, der mit entscheidet, welchen Weg die internationale Klimapolitik in Zukunft einschlagen wird.“ germanwatch.org.

Die Last auf Afrika.
Vor dem Weltklimagipfel in Durban: In Nigeria und auf dem Kontinent hat die Erderwärmung längst begonnen.
Ab Montag kommen sie wieder zusammen, um Lösungen gegen die Erderwärmung zu finden. Rund 15000 Experten werden zum Klimagipfel im südafrikanischen Durban erwartet, mehr als 190 Staaten der Welt sind vertreten. Es geht mal wieder um einen Nachfolge-Vertrag des Kyoto-Protokolls, das einzige verbindliche Klima-Abkommen, das allerdings 2012 ausläuft.“ noz.de.

Angst vor Wirtschaftskollaps durch Extremwetter.
Die Finanzkrise stellt auf der Agenda den Klimawandel in den Schatten. Dabei könnte Extremwetter in Zukunft für wirtschaftliche Turbulenzen sorgen.“ welt.de.

Papa, was ist eigentlich ein Aufguss?
Mit JA stimmen.
Campact-Film zur Volksabstimmung über Stuttgart 21.“ mitjastimmen.de.


Entscheidende Jahre

November 25, 2011
"youth is the engine of the world": © kallejipp, photocase.com

Fr., den 25. November 2011


Südafrika will grünes Vorbild werden – Rücksicht auf China und Indien.
Schon beim Anflug auf Durban können die über 15.000 Teilnehmer des UN-Klimagipfels ein Symbol für das neue, grüne Bewusstsein Südafrikas bewundern.“ proplanta.de.

Der Klimawandel wartet nicht.
Im Sinne einer vorausschauenden Politik wäre es daher klug, den Kampf gegen den Klimawandel endlich richtig aufzunehmen – ob mit oder ohne die USA.“ augsburger-allgemeine.de.

Bis 2017 können wir den Klimawandel noch stoppen“.
IEA-Chefökonom Fatih Birol befürchtet, dass die Krise den Klimawandel überdeckt und die Welt „entscheidende Jahre“ verliert. Generell sollten wir Energie aber viel effizienter einsetzen.“ diepresse.com.

Guterres zu Klimawandel und Migration.
UN-Flüchtlingskommissar António Guterres warnte den UN-Sicherheitsrat vor der steigenden Gefahr für den internationalen Frieden und die Sicherheit durch den Klimawandel und die damit zusammenhängenden massiven Abwanderungen.“ unhcr.de.
Leugner des Klimawandels versuchen es noch einmal.
Auf Blogs von Klimawandel-Skeptikern sind erneut Mails aufgetaucht, die Klimaforscher diskreditieren sollen. Dass bald der Klimagipfel in Durban startet, ist kein Zufall.“ zeit.de.


Nach dem Abschalten

November 24, 2011
"wir hören ..."; © Alain Compost / WWF

Do., den 24. November 2011


In Durban wirds keinen Durchbruch geben.
Kommentar von Bernhard Pötter.
Während der Klimawandel voranschreitet, werden an der Klimakonferenz höchstens kleine Fortschritte erzielt. Die Entwicklungsländer engagieren sich inzwischen effektiver im Klimaschutz als die Industriestaaten.“ woz.ch.

Nach dem Abschalten – wie es mit der Atomkraft in Deutschland weitergeht.
Wie genau nimmt die Bundesregierung ihren „Atomausstieg“, wie geht es weiter nach dem „Abschalten“?
Der Rückbau der Atomkraftwerke alleine in Deutschland wird uns noch mindestens bis in die 2040er Jahre hinein beschäftigen. Gleichzeitig wird in Deutschland – trotz „Atomausstieg“ – Uran angereichert, Brennstäbe werden für den weltweiten Einsatz in AKW vorbereitet. Obendrein genehmigt die Bundesregierung Bürgschaften für neue Atomanlagen im Ausland in Milliardenhöhe.“ bund.net.

Wie das Wetter von übermorgen wird.
Mild-feuchte Winter mit weniger Schnee, trocken-heiße Sommer mit heftigen Gewittern: Der Klimawandel wird Deutschlands Wetter verändern – und Katastrophen verstärken.“ focus.de.


Von Valognes nach Gorleben

November 23, 2011
"Licht am Ende des Gleises": © Holly Day, photocase.com

Mi., den 23. November 2011


Flucht nach vorne bei Castortransport.
Die französischen Behörden haben die Abfahrt des Castortransportes von Valognes nach Gorleben um einen weiteren Tag vorverlegt. Der Transport soll nun schon am Mittwoch, den 23. November erfolgen. Offensichtlich soll damit versucht werden, der starken europaweiten Blockade-Mobilisierung der Atomkraftgegner_innen zu entkommen.“ castor-suedblockade.de.

Extremwetter in Deutschland.
Was hinter der Novemberdürre steckt.
Es ist der trockenste November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: In den bayerischen Alpen herrscht extreme Waldbrandgefahr. Die ungewöhnliche Situation passt ins Bild der Klimaprognosen.“ focus.de.

Weltweiter Lebensmittelhandel verschärft Klimawandel.
Potsdamer Klimaforscher warnen davor, dass durch einen ungebremsten Welthandel mit Lebensmitteln der Klimawandel deutlich verschärft werden könnte.“ pnn.de.

Klimawandel: China will Fehler der Industriestaaten nicht wiederholen.
Das Weißbuch über „Chinas Politik und Aktion zur Bekämpfung des Klimawandels 2011″ ist am Dienstag veröffentlicht worden. Mit dem Wachstum der chinesischen Wirtschaft hat auch die Emission der Treibhausgase zugenommen. Der Vizedirektor der chinesischen staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, Xie Zhenhua, sagte: „China darf die Fehler, die Industriestaaten bei der Industrialisierung und Urbanisierung gemacht haben, auf keinen Fall wiederholen. Parallel zur Entwicklung muss China die Emission der Treibhausgase effektiv eindämmen.“ german.cri.cn.


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