Warum die Gepardin fremd geht

Dezember 21, 2011
"noch nicht scharf genug": © ti.Na, photocase.com

Mi., den 21. Dezember 2011


Tierische Beziehungen.
Fremdgehen als Strategie.
Dieses Buch hat einiges zu bieten: Gepardenaffären, Dolchpenisse, Spaghettischlangen, Artensterben und Klimawandel. Und es genügt auch noch populärwissenschaftlichen Ansprüchen. Wir haben uns „Warum die Gepardin fremdgeht“ durchgelesen.“ max.de.

Starker Eingriff in die Nahrungskette.
Klimawandel begünstigt Parasiten.
Zwischen steigenden Temperaturen in der Umwelt und dem Wachstum von Parasiten besteht ein enger Zusammenhang. Die Erderwärmung verändert die Balance zwischen Parasit und Wirt, was einen verheerenden Kreislauf zur Folge hat.“ n-tv.de.

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Gorilla beringei

Dezember 20, 2011
Berggorilla (Gorilla beringei beringei), © Ralph Frank / WWF

Di., den 20. Dezember 2011


Luchs, Nashorn & Co: Die Gewinner und Verlierer 2011.
Menschenverursachtes Artensterben und Waldzerstörung schreitet auch 2011 ungebremst voran.
Die Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine zweischneidige Jahresbilanz. Während sich die Lage von Nashorn, Stör, Irawadi-Delphin und Grauwal in 2011 weiter verschlechtert habe, können Europäischer Luchs, Berggorilla und Przewalski-Wildpferd etwas optimistischer in die Zukunft blicken.“ wwf.de.

Kyoto am Frühstückstisch.
Ein Neunjähriger reagiert wütend auf den kanadischen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll. Leserin Nina Rösel, seine Mutter, setzt auf diese Generation.
Unsere Kleinstfamilie besteht aus meinem Sohn, meiner Tochter und mir. Wir sitzen am Frühstückstisch. Die Müdigkeit und das Schweigen werden durch einen Satz unterbrochen, der mich erschreckt und mich noch tagelang beschäftigen wird: „Mama, in 2.000 Jahren oder so gibt es die Erde nicht mehr“, sagt mein neunjähriger Sohn.“
zeit.de.


Vom Himmel gefallen

Dezember 19, 2011
"Vom Himmel gefallen", © vandalay by photocase.com

Mo., den 19. Dezember 2011


Schlapper Emissionshandel.
Klimasünde zum Preis einer Pizza.
Wer CO2 in die Luft bläst, braucht dafür ein Zertifikat – doch der Handel mit den Verschmutzungsrechten ist wirkungslos geworden. Die Papiere sind derzeit so billig, dass kein Unternehmen in den Klimaschutz investieren muss. Schuld ist die Politik: Sie hat den Markt überschwemmt.“ spiegel.de.

Waldbrandgefahr: Kanadas Wälder stehen vor kritischem „Schwellenwert“.
Forscher untersuchten Brände der vergangenen Jahrzehnte und halten tiefgreifenden Wandel des Ökosystems für möglich.“ derstandard.at.

Klimawandel lässt das Wasser in Bolivien knapp werden.
Wie Anden-Bauern der Erde jeden Tropfen abtrotzen.
Der November in diesem Jahr war bei uns so sonnig und trocken wie nie zuvor seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Solche Verschiebungen der Niederschläge sind auch in Bolivien zu beobachten. Dort bedrohen die Wetterkapriolen die Existenz der Bauern.“ dradio.de.


Philosophisch sehen

Dezember 17, 2011
Atlantische Nordkaper, Bild Brian J. Skerry, National Geographic Stock, WWF

Wochenende 17., 18. Dezember 2011


Philosophieren vor laufenden Kameras.
„Das kann man auch philosophisch sehen“ – prominente Philosophen debattieren in den Medien über aktuelle Fragen wie den Klimawandel oder die Finanzkrise – und liegen damit voll im Trend.“ dw-world.de.

Tsunami-Hilfsgelder: für Menschen, nicht Walfänger.
An Japans Premierminister Yoshihiko Noda:
Wir stehen den Bürgern Japans beim Wiederaufbau nach der Katastrophe bei und verurteilen die Nutzung von Hilfsgeldern für die japanische Walfangindustrie. Wir fordern, dass die japanische Regierung mit sofortiger Wirkung alle Walfangsubventionen beendet und stattdessen der umgehenden Evakuierung und Hilfe für Familien, die weiterhin unter den Folgen der Atomkatastrophe und des Tsunamis leiden, den Vorrang gibt.“ Petition unterzeichnen bei avaaz.org.

Wir tun immer noch zu wenig“.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist von den Ergebnissen der Klima-Konferenz nicht vollends überzeugt. Es sei ein Schritt vorwärts, dennoch hinke die Welt dem Problem der Erderwärmung hinterher.“ handelsblatt.com.


Roadmap

Dezember 16, 2011
"leben und leben lassen": © pfosti, photocase.com

Fr., den 16. Dezember 2011


Entwicklungsländer müssen initiativ werden.
Für die Folgen des Klimawandels sollen arme Länder internationale Hilfen erhalten. Doch um diese zügig einzufordern, müssen die Staaten eigene Anpassungspläne vorweisen. Ein Gastbeitrag“ auf zeit.de.

EU Roadmap 2050: Die Zukunft ist erneuerbar und energieeffizient.
WWF: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz nicht teurer als Kohle, Gas und Kernkraft.“ wwf.de.

Bürger gegen die Waffenlobby.
An Kanzlerin Merkel und den Bundessicherheitsrat:
Bitte verbieten Sie den Verkauf von Waffen nach Saudi-Arabien und führen Sie ein transparentes, öffentliches Aufsichtsverfahren für Waffenexporte ein. Stellen Sie sicher, dass Deutschland nicht den Interessen der Waffenlobby nachgibt und zum Mittäter von Menschenrechtsverstößen im Ausland wird. Geheime Waffengeschäfte beschädigten die deutsche Demokratie, unsere Werte und unseren internationalen Ruf.“ avaaz.org.


Marktkapitalistische Sicht

Dezember 15, 2011
© F. Siegert / WWF

Do., den 15. Dezember 2011


Der Ofen ist aus.
Der überambitionierte Kampf der UN gegen den Klimawandel ist gescheitert. Schon steigen die ersten Länder aus dem Kyoto-Protokoll aus. Doch die Bundesregierung redet sich das völlige Scheitern schön.“ welt.de.

Klimawandel? Sowas gibts hier nicht. Per Definition.
Es ist schon erstaunlich: Da tritt Kanada aus dem Kyoto-Protokoll aus, weil es keine Lust hat Strafen zu zahlen und alle regen sich darüber auf. Dabei ist dieses Verhalten vorprogrammiert.“ xtranews.de.


Vergnügungspark

Dezember 14, 2011
"Heute geht es rrrrrund", © LiliConCarne, photocase.com

Mi., den 14. Dezember 2011


2012 entscheidenes Jahr den Klimawandel zu begrenzen.
Nachdem das Thema Klimawandel dieses Jahr stark vernachlässigt wurde, wird es 2012 entscheidend sein, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen. Das ist die Einschätzung von Giles Money und Simon Webber, Fondsmanager des Schroder ISF Global Climate Change Equity. Demnach dürften sich die Folgen des Klimawandels im Jahr 2012 direkt auf die Anlageentscheidungen auswirken.“ boerse-express.com.

Was Kanadas Kyoto-Boykott bedeutet.
Nur einen Tag nach dem Ende der Klimakonferenz in Durban hat Kanada seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Abkommen erklärt. Ein Signal, das zeigt, dass Klimaschutz anders funktionieren muss als bisher.“ focus.de.

Wintersport um jeden Preis.
Kanonen gegen den Klimawandel.
Bis jetzt wehrt sich die Sportindustrie gegen die Erderwärmung. Die Skigebiete der Alpen werden immer mehr zu Vergnügungsparks, auch dank der Schneekanonen.“ taz.de.


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