Hitzewellen

Januar 31, 2012
"fields of gold": © kallejipp, photocase.com

Di., den 31. Januar 2012


Energiewende retten – Rösler stoppen!
Atomausstieg und Energiewende drohen zu scheitern, wenn nicht endlich Energie weit effizienter als bisher genutzt wird. Doch Wirtschaftsminister Rösler will die Energieeffizienz-Richtlinie der EU völlig verwässern. Bis Ende der Woche will die Regierung entscheiden. Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!“ campact.de.

Gutachten des Öko-Instituts: Die schlechte Klimabilanz der Elektroautos.
Elektroautos sind emissionsfrei – und trotzdem führt der Ausbau der Elektromobilität zu einer größeren Klimabelastung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Öko-Instituts. Erstaunliche Erkenntnis: Effiziente Benzinmotoren wären besser für die Umwelt.“ spiegel.de.

Hitzewellen schädigen Weizen mehr als gedacht.
Neue Sorten müssen zukünftig gezielt an heiße Tage angepasst werden.
Tage mit Temperaturen über 34 Grad Celsius schädigen den Weizen und lassen ihn vorzeitig altern. Hitzewellen können so zu Ernteeinbußen von bis zu 20 Prozent führen – selbst wenn der Weizen dabei genügend Wasser und Nährstoffe erhält.“ scinexx.de.


Von Grund auf

Januar 30, 2012
"Endzeit", © Nordreisender, photocase.com

Mo., den 30. Januar 2012


Wir haben keine Angst.
Die Chance meiner Generation war schon immer gleichzeitig auch ihr Fluch: Alles ist möglich!
Uns alle plagt diese tiefsitzende, diese von Grund auf fertigmachende Angst davor, uns falsch zu entscheiden.“ Über das Buch von Nina Pauer auf sonnenseite.com.

Kommentar: Klimawandel bekämpfen.
Die Hungerkatstrophe am Horn von Afrika, die im vergangenen Jahr für viele Schlagzeilen und erschütternde Bilder aus Somalia und Kenia sorgte, ist noch gar nicht ausgestanden, da droht schon das nächste Drama auf dem schwarzen Kontinent.“ op-online.de.

Golfstrom erwärmt sich schneller als der Atlantik.
Vermutlich verändert der Klimawandel die Zirkulation der Ozeane.
Der Golfstrom hat sich zwei- bis dreimal so rasch erwärmt wie der Atlantische Ozean. Das berichten Forscher um Martin Visbeck vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) im Journal „Nature Climate Change“. Der Analyse des internationalen Teams liegen Beobachtungsdaten und Simulationen zugrunde. Demnach ist der Golfstrom im Laufe der vergangenen 100 Jahre etwa 1,2 Grad wärmer geworden, der Atlantik hingegen nur 0,4 Grad wärmer.“ abendblatt.de.


Moralfähige Akteure

Januar 28, 2012
Bild Cordula Bauske, WWF

Wochenende 28., 29. Januar 2012


Die grüne Pflicht: Firmen sind philosophisch gesehen moralfähige Akteure.
Zur Umweltverantwortung der Unternehmen.
Die meisten Unternehmen sind wie kleine Kinder, die noch nicht gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen …“ idw-online.de.

Kälte aus dem All?
Der RWE-Manager Fritz Vahrenholt zweifelt an der weiteren Erderwärmung.“ zeit.de.

Weltbank: Keine weiteren Kohlekraftwerke im Kosovo.
Wir haben die Chance, den Bau eines weiteren schmutzigen Kohlekraftwerks im Kosovo zu verhindern und somit zu besserer Luftqualität beizutragen und den Ausstoss weiterer klimaschädlicher CO2 Emissionen zu verhindern.“ 350.org.

Wenig Akzeptanz für CO2-Lagerung.
Die unterirdische Lagerung von CO2 trifft auf viel Skepsis in der Bevölkerung. Dabei waren die Verfechter der Kohlendioxidabscheidung und -lagerung mit großen Hoffnungen gestartet.“ dradio.de.

Spatz an der Spitze bei der „Stunde der Wintervögel“.
Bilanz der Vogelzählaktion belegt deutlichen Rückgang der Amseln.
Nach der Auswertung von rund 40.000 Einsendungen mit mehr als 1,6 Millionen Vogelbeobachtungen liegen heute die Ergebnisse der Mitmach-Aktion „Stunde der Wintervögel“ vor.“ nabu.de.

 

"Adam und Eva", © ti.Na, photocase.com

Fr., den 27. Januar 2012
Gedankenaustausch und Männermangel


Klimawandel bedroht die Art.
Männermangel bei Suppenschildkröten.
Eine Suppenschildkröte muss lange nach einem männlichen Gegenstück suchen – die werden nämlich nur unter den richtigen Bedingungen geboren. Schlecht, wenn sich das Klima wandelt.“ fr-online.de.

Klimaerwärmung bringt kalte Winter in Europa.
Die Klimaerwärmung in der Arktis könnte zu kälteren Wintern in Mitteleuropa führen.
Die Wahrscheinlichkeit für kalte und schneereiche Winter steigt, wenn die Arktis im Sommer von wenig Meereis bedeckt ist, wie deutsche Forscher herausfanden.“ blick.ch.

Stoppt die größte Gefahr für Internet-Freiheit.
An alle Mitglieder des EU-Parlaments:
Als besorgte Bürger der Welt rufen wir Sie dazu auf, für ein freies und offenes Internet einzustehen und die Ratifizierung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) abzulehnen. Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte.“ avaaz.org.


Spiel ohne Grenzen

Januar 26, 2012
© Nick Cobbing/Greenpeace

Do., den 26. Januar 2012


Klimawandel in der Arktis.
Auswirkungen der steigenden Temperaturen auf das arktische Ökosystem.
Der Klimawandel zeigt in der Arktis bereits deutliche Folgen. Große Gebiete sind nun im Sommer eisfrei und das Packeis wird von Jahr zu Jahr dünner. Auch die Wassertemperaturen steigen. Welche Folgen das für arktische Ökosysteme hat, untersucht ein EU-Forschungsprojekt.“ dradio.de.

Fischen ohne Grenzen:
Ein Drittel der Weltmeere durch Fischerei geschädigt.
WWF Bericht: EU Flotte verdreifacht ihren Aktionsradius in 50 Jahren.“ wwf.de.

Kassel im Kessel.
Wegen des Klimawandels müssen Städte mehr Hitze und häufigere Fluten verkraften. Davon sind nicht nur Megastädte oder Küstenmetropolen betroffen, wie Wissenschaftler am Beispiel der nordhessischen Stadt Kassel aufzeigen.“ sueddeutsche.de.


Der Niedergang von Ökosystemen

Januar 25, 2012
"real?", © blanche neige photography, photocase.com

Mi., den 25. Januar 2012


Niemand denkt mehr an den Klimawandel“.
Die größte Gefahr der nächsten Jahrzehnte ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Kollaps unseres Ökosystems. Können wir überhaupt noch etwas dagegen unternehmen? Ein Gespräch mit dem Schrifsteller T.C. Boyle, sein neuer Roman „Wenn das Schlachten vorbei ist“ beschäftigt sich mit dem Niedergang von Ökosystemen.“ cicero.de.

Klimawandel verringert Vielfalt der Alpenpflanzen.
Das Verbreitungsgebiet von alpinen und arktischen Pflanzenarten und ihre genetische Vielfalt werden durch die globale Erwärmung in Zukunft stark eingeschränkt, stellte eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung österreichischer Wissenschafter fest. Weil die Pflanzen die Vielfalt brauchen, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen und den Klimawandel zu überstehen, ist das ein Teufelskreis.“ nachrichten.at.

Wandel im Wald.
Wälder geraten durch den Klimawandel womöglich stärker unter Druck als vermutet.
Wälder binden das Treibhausgas Kohlendioxid und wirken auf das lokale Klima kühlend und ausgleichend. Nicht zuletzt deshalb galten sie bisher oft als kaum betroffen, wenn es um die Folgen des Klimawandels ging. Doch inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass auch die Wälder durch die globale Erwärmung unter Druck geraten.“ dradio.de.


Wendemanöver

Januar 24, 2012
Bild naturepl.com, Mark Brownlow, WWF

Di., den 24. Januar 2012


Klimaschutz der EU.
Über eigenen Erfolg gestolpert.
In einem internen Papier warnt die EU-Kommission, Europa könnte seine Spitzenstellung bei grünen Technologien verlieren. Ein Gegenmittel sollen höhere Klimaschutzziele sein.“ taz.de.

Solarenergie – ein Kostentreiber?
Der Bau neuer Solaranlagen soll begrenzt werden, um den Geldbeutel der Verbraucher zu schonen. Klar ist: Die Energiewende kostet. Was ist dran an den Attacken gegen die Ökoenergie? Ein Faktencheck.“ stern.de.

Angriff auf Wale unter falscher Flagge.
WWF und WDCS: Deutsche Forscher gefährden Wale mit riskanten Lärmexperimenten.“ wwf.de.


Wissen managen

Januar 23, 2012
"große weite welt", © kallejipp, photocase.com

Mo., den 23. Januar 2012


Fürs Klima gibt’s keine Ratingagenturen„.
Finanz- und Klimakrise haben das sorglose Nutzen von Ressourcen gemein, sagt der Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Ernst Ulrich von Weizsäcker wünscht sich eine Klima-Ratingagentur. Damit die Ressourcenverschwendung in Sachen Klima – bei der er viele Analogien zur Finanzkrise sieht, aufhört.“ derstandard.at.

Die Chefs der alten Schule haben ausgedient“.
Die klassischen Hierarchie-Ebenen wird es bald nicht mehr geben, meint Zukunftsforscher Erik Händeler. Sozialkompetenz wird so wichtig wie nie zuvor. Erik Händeler, 42, ist Volkswirt und Zukunftsforscher. Er vertritt die These, dass eine Kultur der Kooperation und das Sozialverhalten wichtige Eckpfeiler für den Wohlstand der Zukunft sein werden. Die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen hängt zunehmend davon ab, wie das Wissen gemanagt wird, sagt er.“ sonnenseite.com.


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