Bitte ein BIP!

Februar 29, 2012
Rosapelikan, © Martin Harvey, WWF Canon

Mi., den 29. Februar 2012


Stress im südlichen Eis.
Der Klimawandel führt in der Antarktis zu einer komplexen Kettenreaktion: Schmelzende Gletscher verursachen ein Massensterben von Kleinkrebsen. Andere Arten kommen mit den steigenden Temperaturen relativ gut zurecht.“

Wachstumsdebatte.
Bitte ein BIP!
Klimawandel, Spekulationsblasen, Rohstoffknappheit: Kein Wunder, dass Wachstumskritiker derzeit Oberwasser haben. Doch es gibt auch eine Gegenbewegung – Politiker und Ökonomen, die unverdrossen sagen: Armut und Umweltprobleme lassen sich nur mit mehr Wirtschaftswachstum bekämpfen.“ spiegel.de.

Klimawandel macht Winter in Europa kälter.
Schwindendes Meereis verändert Luftströmungen und bringt mehr Schnee.
Schuld an den kalten und schneereichen Wintern der letzten Jahre ist das schwindende Meereis der Arktis. In Zukunft könnte der Klimawandel deshalb Europa und Nordamerika immer häufiger strenge Winter mit Kälte und Schnee bringen.“ scinexx.de.

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Cyanobakterien

Februar 28, 2012
"600": © JoeEsco, photocase.com

Di., den 28. Februar 2012


Klimawandel begünstigt gerade die giftigen Blaualgen.
Dass der Klimawandel tendenziell Blaualgen (Cyanobakterien) fördern wird, ist bekannt – Konstanzer Forscher beschreiben die wahrscheinliche Entwicklung nun detaillierter: Bei steigenden Wassertemperaturen nimmt zwar die Artenzahl der Cyanobakterien ab, gleichzeitig produzieren die verbliebenen Arten aber mehr giftige Stoffe.“ abendblatt.de.

Solarenergie: Kahlschlag stoppen!
Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler wollen die Förderung der Fotovoltaik so drastisch kürzen, dass kaum noch Solaranlagen ans Netz gehen würden. Am Mittwoch entscheidet das Bundeskabinett. Jetzt muss Merkel die Pläne stoppen. Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!“ campact.de.

Boden und Klimawandel: Zusammenhang ist größer als gedacht.
Neue Erkenntnisse über die Rolle des Bodens als Kohlenstoffspeicher
Klimaschädliches Kohlendioxid gelangt nicht nur durch Industrie, Verkehr und Privathaushalte in die Atmosphäre.“ innovations-report.de.

Klimawandel: Schwächere Winde durch mehr Regen.
Mit fortschreitender Erderwärmung erwarten Klimaforscher eine Zunahme der Niederschläge. Diese könnten dazu führen, dass sich die Winde ein wenig abschwächen.“ http://www.wissenschaft-aktuell.de.


Komische Vögel

Februar 27, 2012
"alles roger": © emma75, photocase.com

Mo., den 27. Februar 2012


Klimawandel führt zu Untreue!
Einige Vögel werden seit Neuestem ihren Partnern untreu. Vogelarten, die bisher monogam lebten, haben auf einmal mehrere Partner. Der Grund sei höchstwahrscheinlich der Klimawandel, vermuten US-amerikanische Wissenschaftler.“ spickmich.de.

Interessanter Einblick in das Innenleben einer rechten Denkfabrik.
Klimawandel-Skeptiker vom Heartland Institute hatten gehackte E-Mails genutzt, um Widersacher zu diskreditieren. Jetzt offenbaren interne Dokumente eine peinliche Abhängigkeit des Instituts von der Industrie.“ heise.de.

Öl und Benzin werden unbezahlbar.
Benzin und Diesel sind so teuer wie noch nie. Und der Ölpreis steigt fast täglich. In dieser Woche hat der Preis für ein Barrel Rohöl den höchsten Stand seit acht Monaten erreicht. Vordergründige Ursache ist der vom Iran angekündigte Stopp der Öllieferungen nach Frankreich und England. Hintergründig ist aber ein ganz andere Ursache: Das Ende des Ölzeitalters naht.“ sonnenseite.com.


Energiemanager und Urpferde

Februar 25, 2012
"mhm ... schmeckt mir nicht....", © silwan, photocase.com

Wochenende 25., 26. Februar 2012


Uralt und widerstandsfähig: Wie Gebirgspflanzen dem Klimawandel trotzen.
Langsam wachsende Gebirgspflanzen können extrem alt werden und haben in der Vergangenheit beträchtliche Klimaschwankungen überlebt. So erreichen Individuen der alpinen Grasart Krummsegge ein rekordverdächtiges Höchstalter von fast 5000 Jahren.“ idw-online.de.

Anpassung an Klimawandel.
Erderwärmung machte Ur-Pferde zu Mini-Ponys.
Vor 56 Millionen Jahren ließ eine starke Erwärmung der Erde die Ur-Pferde schrumpfen: Sie verkleinerten sich auf die Größe von Hauskatzen. Forscher erhoffen sich daraus Erkenntnisse über den jetzigen Klimawandel.“ focus.de.

Beweise, bitte!
Zwei Energiemanager behaupten, der Klimawandel werde nicht so schlimm. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung scheuen sie.“ zeit.de.

 

 © Bild Hans Strunz / wienweb.at

Fr., den 24. Februar 2012
Der lange Atem


Klimamodell macht Hoffnung: „Zwei-Grad-Ziel erreichbar“.
Verheerende Entwicklungen möglich.
Wissenschaftler des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie und des Deutschen Klimarechenzentrums haben mit einem neuen Klimamodell berechnet, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch in Reichweite liegt. Damit könnte anders als bisher angenommen, die Erderwärmung um ’nur‘ zwei Grad ansteigen. Für die Realisierung dieses Ziels sei jedoch die sofortige und drastische Minderung des Kohlendioxid-Ausstoßes (CO2) nötig.“ frauenzimmer.de.

Eine halbe Milliarde für Klima-Innovation – EU-Kommissarinnen im Climate-KIC.
Gleich zwei EU-Kommissarinnen sind heute in Berlin zu Gesprächen bei der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (Climate-KIC). Rund eine halbe Milliarde Euro will dieses Zentrum gemeinsam mit seinen Partnern in Klima-Innovation stecken, europaweit und innerhalb von nur drei Jahren. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier zusammen, um rascher als bisher aus Forschung auch Produkte und Dienstleistungen zu machen – gemeinsam wollen sie die Wende zum Klimaschutz schaffen, hin zu einer industriellen Revolution in Richtung Nachhaltigkeit. Gefördert werden etwa Unternehmen im Bereich Elektromobilität. Nach der Gründung 2010 startet das Projekt jetzt durch.“ pik-potsdam.de.

Affäre Wulff: Mehr Transparenz beim Lobbying!
An Kanzlerin Merkel und die Mitglieder des Bundestags:
Wir fordern Sie dazu auf, Konsequenzen aus der Affäre Wulff zu ziehen und unsere Demokratie durch mehr Transparenz im Bereich Lobbyismus zu stärken: Reformieren Sie die Gesetzgebung zu den Nebeneinkünften der Abgeordneten, schaffen Sie ein obligatorisches Register für Lobbyisten und veranlassen Sie strikte Auflagen für eine transparente Parteienfinanzierung. Nutzen Sie diesen Moment und stärken Sie unsere Demokratie.“ avaaz.org.

Schwarz-gelbes Trauerspiel in Sachen Energieeffizienz und Photovoltaik.
WWF sieht deutliche Mängel in schwarz-gelbem Kompromisspaket zur Energiewende.“ wwf.de.


Lancierte Herzen

Februar 23, 2012
"Ein Herz für Fotos": © Kasulzke, photocase.com

Do., den 23. Februar 2012


Neue Eskalation im großen Klimastreit.
Forscher lanciert vertrauliche Dokumente einer Skeptikerorganisation in den USA.
Das Heartland Institute in den USA ist eine Bastion der sogenannten Klimaskeptiker, die nicht an einem menschgemachten Klimawandel glauben wollen. Vor wenigen Tagen tauchten vertrauliche Dokumente der Organisation im Internet auf, nach denen das Institut prominente Wissenschaftler unter den Klimaskeptikern bezahlt haben soll.“ dradio.de.

Wie grün ist Joachim Gauck?
Der „Präsident der Herzen“ wird Nachfolger von Christian Wulff. Zu ökologischen Themen hatte der frühere DDR-Bürgerrechtler bislang wenig zu sagen. Zwar hat er einst die Umweltbewegung im DDR-Untergrund gefördert, Gaucks ökologische Einlassungen seitdem sind aber ein gesammeltes Schweigen.“ klimaretter.info.

Tiefgefrorene Korallen als Gen-Reserve.
Samenbank soll Riff retten.
Das Great Barrier Reef ist nicht nur die Touristenattraktion Australiens schlechthin, sondern hat eine große Bedeutung als der „Regenwald des Ozeans“. Das als Weltkulturerbe eingetragene Naturwunder ist wegen des Klimawandels jedoch in großer Gefahr. Nun richten Wissenschaftler eine Samenbank ein, um die ungeheure Artenvielfalt des Riffs zu retten.“ n-tv.de.


Alarmismus und Skeptizismus

Februar 22, 2012
"III!I", © elsone, photocase.com

Mi., den 22. Februar 2012


Alarmismus ist mindestens genauso schlimm wie Skeptizismus„.
Wie ernst ist der Klimawandel wirklich? Der Forscher M. Latif spricht im Interview über Klimaskeptiker und die Schwierigkeit, Menschen über die Erderwärmung aufzuklären.“ zeit.de.

Der Osten Deutschlands trocknet aus.
Dürren werden zunehmen, zugleich steigt paradoxerweise das Hochwasser-Risiko und Schadstoffe gefährden das Trinkwasser. Die deutsche Landwirtschaft wird unter der Klimaentwicklung leiden, die Industrie kann davon sogar profitieren.“ focus.de.

Warmer Januar lässt Arktis-Eis schrumpfen.
Das Meereis rund um den Nordpol ist erneut stark zurückgegangen. Die Satellitenmessungen ergaben im Januar den viertniedrigsten Wert bei der Eisbedeckung für diesen Monat seit Beginn der Beobachtungen 1979.“ t-online.de.


Lebens- und Todesgemeinschaften

Februar 21, 2012
"a andre wiesengaudi", © benicce, photocase.com

Di., den 21. Februar 2012


Arabische Liga: Retten Sie Leben in Syrien.
An Mitglieder der Arabischen Liga und die Freunde Syriens:
Die Welt zählt auf Sie, Assads mörderisches Regime zu stoppen. Wir rufen Sie auf, in Tunesien folgendes zu beschließen…“. Dringende Petition bei avaaz.org

Dorsch in Öl.
Osloer Forscher analysieren mögliche Folgen des Klimawandels auf die Meeresbewohner der Arktis.
Der Klimawandel hat in der Arktis einen regelrechten Ölrausch ausgelöst. Denn wo Eis verschwindet, werden Land- und Meeresflächen frei, in denen gebohrt werden kann. Daher versuchen Forscher, die Folgen einer möglichen Ölverschmutzung auf die arktischen Ökosysteme abzuschätzen.“ dradio.de.

Waldbrände.
Hunderttausende Brandopfer pro Jahr.
Mehr als 300.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Waldbränden. In Zukunft dürfte die Gefahr noch zunehmen: Durch den Klimawandel wird sich die Zahl der Feuer drastisch erhöhen.“ sueddeutsche.de.

Klimawandel.
Schmetterlinge fliegen Klimawandel hinterher.
Der Klimawandel führt dazu, dass sich die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten verschieben. Dadurch können Lebensgemeinschaften auseinandergerissen werden, etwa dann, wenn sich die Lebensräume von aneinander angepassten Tieren und Pflanzen unterschiedlich schnell verschieben.“ dradio.de.


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