Rosenmontag

Februar 20, 2012
privat

Mo., den 20. Februar 2012


Eine Hauptrolle für das Leid der Welt.
Es geht um Verbote und den Klimawandel. Die Filme reichen von Afghanistan bis Iran, beschäftigen sich Michail Chodorkowski oder Mohammed Nasheed: Die Reihe „Best.Doks“ zeigt Filme über die Brennpunkte unserer Zeit.“ sueddeutsche.de.

Mojib Latif – Wissenschaft überführt den Menschen.
Das Buch von Vahrenholt zur Beeinflussung des Klimas durch die Sonne suggeriert, dass der Weltklimarat aus Betrügern und Dummköpfen besteht. Das ist nicht der Fall. Vielmehr ist Vahrenholts Klimathese völlig abwegig.“ ftd.de.

Wo bleibt die Energiewende?
Vor acht Monaten hat die Bundesregierung die Energiewende beschlossen. Es war die angemessene Reaktion auf die Katastrophe von Fukushima. Die Erneuerbaren sollten bis 2020 35% des Stroms bereitstellen, 20% der Energie soll bis zum gleichen Zeitraum eingespart und die Energieeffizienz um ebenfalls 20% erhöht werden.“ sonnenseite.com.

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Quellen

Februar 18, 2012
"Steg Allee": © pinkbutterfly, photocase.com

Wochenende 18., 19. Februar 2012


Wie wird das Wetter 2050?
Dass sich bis 2050 das Klima wandelt, ist uns klar. Dass Klimawandel nicht gleich Klimaerwärmung ist, glaubt man beim jetzigen Wetter sofort. Was bis 2050 ist? Wir haben recherchiert.
Lange Zeit war der durch den Menschen verursachte Klimawandel – vor allem durch die Mitwirkung der großen Energiekonzerne, die ihre Position gefährdet sahen – umstritten. Heute wird er jedoch von allen (seriösen) Wissenschaftlern bestätigt.“ swp.de.

Vertrauliche Akten veröffentlicht.
Die Geldquellen der Klimaskeptiker.
Blogger stellen Dokumente eines konservativen US-Thinktanks ins Netz, der den Klimawandel leugnet. Zu seinen Spendern gehören namhafte Unternehmen und Tea-Party-Sympathisanten.“ sueddeutsche.de.


Diskredit

Februar 17, 2012
© WWF-Canon / Martin Harvey

Fr., den 17. Februar 2012


Am Mittelmeer wird das Wasser knapp.
Rund um das Mittelmeer steigen die Temperaturen und der Meeresspiegel ebenso. Im Nildelta lässt sich beobachten, welche Folgen das hat. Der Klimawandel im Süden wird sich aber in Zukunft auch auf Bayern auswirken – indirekt.“ br.de.

Microsoft, Bayer und der Zweifel am Klimawandel.
Interne Dokumente des konservativen Heartland-Instituts aus den USA zeigen auf, welche Strategien die Organisation verfolgt, um die Klimawissenschaften zu diskreditieren. Das Institut wirbt Spenden aus der Industrie ein und finanziert damit unter anderem Blogs und scheinbar neutrale Organisationen, die Zweifel am Klimawandel streuen sollen. Zu den Spendern gehören unter anderem Bayer, Microsoft und General Motors.“ klimaretter.info.

Wulff droht Aufhebung der Immunität.
Staatsanwälte wollen gegen Wulff ermitteln.
Es ist ein historisch einmaliger Vorgang: Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Aufhebung der Immunität von Bundespräsident Christian Wulff beantragt. Nach umfassender Prüfung neuer Unterlagen soll es nun einen Anfangsverdacht wegen Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung geben. Jetzt muss der Bundestag entscheiden, ob gegen Wulff strafrechtlich ermittelt werden darf.“ sueddeutsche.de.

 

"Überschwemmung": © steffne, photocase.com

Do., den 16. Februar 2012
Informationsdienst


Informationsdienst Wissenschaft:
– „Sind die Schildkröten der Welt am Rand des Aussterbens?
Deutsche Wissenschaftler untersuchen den Einfluss des Klimawandels auf globale Biodiversitätsmuster und ermitteln dadurch mögliche Verlierer und Gewinner der Veränderungen.“
– „Klimawandel und Wasserknappheit führen zu massiven Veränderungen im Mittelmeerraum.
EU-Forschungs-Cluster CLIWASEC präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse auf internationaler Fachtagung an der LMU in München.“ Beide idw-online.de.

ACTA stoppen!
Der internationale ACTA-Vertrag ordnet Meinungsfreiheit und Datenschutz im Netz den Rechten der Verwertungsindustrie unter. Nachdem die Bundesregierung die Ratifizierung vorerst gestoppt hat, entscheidet jetzt das EU-Parlament.
Unterzeichnen Sie unseren Appell an die Abgeordneten!“ campact.de.

Ein Schock mit Langzeitwirkung.
Die Sturmflut von 1962 kostete 340 Menschen das Leben. Vor allem im Elbegebiet mit seinen Nebenflüssen richtete sie verheerende Schäden an. Bis heute halten die Hamburger Sturmfluten für die größte Gefahr, die ihnen drohen könnte – und unterschätzen dabei neue Klimaphänomene.“ berliner-zeitung.de.


1962

Februar 15, 2012
"Umweltbilanz": © joexx, photocase.com

Mi., den 15. Februar 2012


Ein Trauma, das lange haften bleibt.
Uni-Forscherin zu den Folgen der Katastrophe.
Die schwere Sturmflut von 1962 ist nach Ansicht der Sozialwissenschaftlerin Professor Beate Ratter für viele Menschen bis heute ein traumatisches Erlebnis.“ welt.de.

Für den Klimawandel rüsten.
Auswirkungen kosten Milliarden, bieten aber auch Potenziale – Handeln gefordert.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Namibia zu spüren. Deshalb will die Regierung keine Zeit verlieren, um sich für die Folgen zu rüsten. Dabei sollen andere Interessenträger helfen. Der Privatsektor wittert indes Chancen auch für Wirtschaftswachstum. az.com.na.

Klimawandel fördert Allergien.
In Deutschland leiden mehr als zehn Millionen Menschen unter Allergien – und die Zahl steigt weiter. Experten sind sich einig, dass vor allem der Klimawandel schuld daran ist, dass Birke, Hasel und Erle früher zu blühen beginnen.“ weser-kurier.de.


Morgensonne

Februar 14, 2012
"Morgensonne": © aremac, photocase.com

Di., den 14. Februar 2012


Früher Raubbau am Regenwald.
Frühgeschichte einer Umweltkatastrophe: Schon vor 3000 Jahren holzten Ackerbauern den afrikanischen Regenwald im großen Stil ab.“ tagesspiegel.de.

Klimawandel verändert Plankton der Nordsee.
Meereserwärmung und zunehmender Wind machen Kieselalgen dominant.
Der Klimawandel hat zu einer dramatischen Veränderung der Meeresalgen im Nordatlantik und der Nordsee geführt. In den letzten 50 Jahren sind die einst dominierenden Mikroalgen aus der Gruppe der Dinoflagellaten stark zurückgegangen, dafür haben sich Kieselalgen vermehrt.“ scinexx.de.

Sonne contra CO2.
Die Stimmen derer, die die Folgen des Klimawandels in Frage stellen, blieben in Deutschland bis dato weitgehend ungehört. Jetzt schlüpft der frühere Umweltsenator Hamburgs, Fritz Vahrenholt, in diese Rolle. Er und Koautor Sebastian Lüning erregen mit „Die kalte Sonne“ so manche Gemüter.“ dradio.de.


Dichtung und Wahrheit

Februar 13, 2012
"wenn die welt.", © maryimwunderland, photocase.com

Mo., den 13. Februar 2012


Klimawandel & Öffentlichkeit.
Wissenschaftliche Fakten haben kaum Einfluss auf Meinungsbildung.
Studie: Politische Kampagnen von Eliten und Interessengruppen sind die treibende Kraft bei der Meinungsbildung.“ derstandard.at.

Gabriel kontra Klimaskeptiker
– «Kanzlerin kümmert sich nicht mehr»
Berlin (dpa) – Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat eine entschlossene Auseinandersetzung mit Klima-Skeptikern verlangt und Kanzlerin Angela Merkel eine Mitschuld an der Debatte zugewiesen.“ greenpeace-magazin.de.

Dichtung und Wahrheit.
Neues von der CO2-Lüge.
RWE-Manager Fritz Vahrenholt schreibt ein Buch über den Klimawandel, die Botschaft lautet: Die globale Erwärmung findet nicht statt, vorerst jedenfalls nicht, der Sonne sei Dank. Platz 1 der Bestsellerlisten dürfte dem Titel sicher sein. Schade nur, dass die Botschaft nicht stimmt.“ n-tv.de.


Risiko-Analysen

Februar 11, 2012
"#260879", Bild JoeEsco, photocase.com

Wochenende 11., 12. Februar 2012


Gletscher verschwinden deutlich langsamer als angenommen.
Gletscher sind in den vergangenen Jahren wesentlich langsamer geschmolzen als bislang angenommen.“ augsburger-allgemeine.de.

Leben mit dem Klimawandel.
Der Klimawandel könnte die Grundlagen der Natur auf der Erde massiv verändern.
Risiko-Analyse, wonach auf dem Globus einiges ins Rutschen kommt.“ wienerzeitung.at.

Thema der Woche:
– „Störenfritz des Klimafriedens.
Einst profilierte sich Fritz Vahrenholt als Umweltschützer, nun zieht er gegen die Klimawissenschaft zu Felde. Was treibt den Mann? Und finden seine Thesen Resonanz?“ zeit.de.
– „Eine bequeme Unwahrheit.
Der Klimawandelkritiker Fritz Vahrenholt hat ein Buch geschrieben – und nun herrscht große Aufregung. Ein Erklärungsversuch.“ tagesspiegel.de.

 

Grauwal, Bild naturepl.com, Mark Carwardine, WWF

Fr., den 10. Februar 2012
Leugnen und verschleiern


Wir frieren – weil am Nordpol das Eis fehlt.
Es könnte doch am Klimawandel liegen. Denn wenn wie jetzt in der Arktis weniger Eis das Meer bedeckt, wird es zwar dort wärmer. Dafür kommt aber die kalte Luft in unsere Breiten.“ tagesspiegel.de.

Leugnen und verschleiern.
Obwohl die Wissenschaft immer mehr Beweise für den Klimawandel sammelt, gibt es in vielen Staaten einflussreiche Skeptiker.“ zeit.de.

Öl-Giganten versus Grauwale.
WWF startet weltweite Sachalin-Petition – Banken können Wale retten.“ wwf.de.
Siehe auch: „Save the last 130 Western Gray Whales„, thelast130.org.


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