Kahlschlag

März 23, 2012
Eine von wenigen. Diese Frau lebt die traditionellen Werte ihrer Vorfahren. Bild von www.kahlschlag-derfilm.de

Fr., den 23. März 2012


Wie ein Meteoriteneinschlag in Zeitlupe.
Die Fakten sind jedem bekannt: Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. Und es besteht kein Zweifel daran, dass diese katastrophale Entwicklung maßgeblich vom Mensch verursacht wird. Dennoch kann sich die Politik nicht zu einem konsequenten Handeln gegen die Erderwärmung durchringen.“ nachrichten.t-online.de.

Wissenschaft an US-Schulen.
Tennessee will Kreationismusverbot lockern.
Lehrer sollen ihren Schülern „Stärken und Schwächen“ der Evolutionslehre vermitteln dürfen, sagt ein neues Gesetz im US-Bundesstaat Tennessee. Naturwissenschaftler sind entsetzt. Sie fürchten, dass bibeltreue Christen ihre kreationistische Weltsicht in Schulen verbreiten könnten.“ spiegel.de.

KAHLSCHLAG.
Der Kampf um Brasiliens letzte Wälder – Ein Film von Marco Keller.
Die Auswirkungen der Globalisierung auf die einst dichten Wälder in Brasilien. Eine Reise ins Detail und eine Begegnung mit Vertriebenen beim Versuch, in ihren zerstörten Lebensraum zurückzukehren.“ kahlschlag-derfilm.de.

Werbeanzeigen

RIP Amina

März 22, 2012
"Tulpenfeld", © Jenzig71, photocase.com

Do., den 22. März 2012


Total falsche Antworten.
Fritz Vahrenholt irrt: Der Klimawandel ist real.
Wir sind keine Klimaforscher. Wir werden deshalb nicht die These kommentieren, der gegenwärtige Kaltzyklus der Sonne lasse die Erderwärmung pausieren, wie Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning behaupten. Uns beschäftigt die politische Folgerung, dass wegen der kalten Sonne auch der Klimaschutz Pause machen soll.“ zeit.de.

Immer mehr Menschen zweifeln am Klimawandel.
Dass sich das Klima verändert, gilt als sicher. Doch in den USA zweifeln immer mehr Menschen den Klimawandel an. Während 2008 noch 60 Prozent der US-Amerikaner den Prognosen vieler Klima-Experten glaubten, sind es aktuell nur noch 50 Prozent.
Wissenschaftler der Universität Connecticut meinen, das liege daran, dass sich die wirtschaftliche Lage in den USA verschlechtert hat. Ihre These lautet: Menschen leugnen den Klimawandel, wenn sie finanzielle Krisen erleben.“ spickmich.de.

RIP Amina.
Vor wenigen Tagen nahm sich die 16-jährige Amina Filali das Leben, nachdem sie vergewaltigt, misshandelt und zur Heirat mit ihrem Vergewaltiger gezwungen worden war — es war für sie der einzige Ausweg aus einer Falle, in die sie der Täter und das Gesetz gebracht hatten. Wenn wir jetzt handeln können wir verhindern, dass solch eine unbeschreibliche Tragödie je jemand anders betrifft.“ Petition unterzeichnen bei avaaz.org.

 

"hurra-jump": © emoji, photocase.com

Mi., den 21. März 2012
22 Meter


Klimawandel: Meeresanstieg um 22 Meter möglich.
Klima- und Meeresdaten des Pliozän sagen Zukunft des Planeten voraus.“ pressetext.com.

Damoklesschwert über dem Amazonas.
WWF: Effizientere Nutzung von Agrarflächen kann Abholzung in Brasilien verhindern / Tag des Waldes am 21. März.“ wwf.de.

Immer mehr Wetterkatastrophen in Deutschland.
Orkane, heftiger Regen, Überschwemmungen – das Wetter in Deutschland wird immer extremer. In den letzten 40 Jahren haben sich die Naturkatastrophen verdreifacht. Experten raten zu Warnsystemen, die Leben retten können.“ morgenpost.de.


Licht und Schatten

März 20, 2012
"Spring Spring Spring VIII", © FemmeCurieuse, photocase.com

Di., den 20. März 2012


Licht und Schatten in Marseille.
Abschlusserklärung nicht der „große Wurf“ / Brasiliens geplantes Waldschutzgesetz bedroht die Süßwassermaschine Amazonas.“ wwf.de.

Geo-Engineering.
Der Klimawandel lässt sich nicht wegtüfteln.
Künstliche Algenteppiche, CO2-Speicher im Meer oder Schwefelwolken gegen Sonnenstrahlung? Bisher funktioniert keine Technik, die Erderwärmung aufzuhalten.“ zeit.de.

Rügen zwischen Klimawandel und Tourismus.
Von unten nagt das Meer.
Das Wasser steigt, die Außenküste der Ostseeinsel weicht. Bis zu 70 Meter könnten in den nächsten hundert Jahren abgetragen werden. Trotzdem wird weitergebaut.“ taz.de.


Rädchen im Gefüge

März 19, 2012
Algenbluete in der schwedischen Ostsee - Bild Jarmo Syvaenen, WWF

Mo., den 19. März 2012


Rückschau: Klimawandel als Taktgeber.
Komplexes System.
Der Frühling kehrt jedes Jahr wieder, das ist eine Gesetzmäßigkeit, die keiner hinterfragt. Er lässt die Lebewesen selbst nach dem härtesten Winter wieder erwachen und wie durch ein Wunder kommt das Leben selbst in tot geglaubtes Holz zurück. Das alljährliche Schauspiel des wiederkehrenden Lebens erscheint uns unumstößlich, doch der idyllische Schein trügt. Denn was den Frühling so faszinierend erscheinen lässt, macht ihn auch so verletzlich: Die Prozesse sind so fein aufeinander abgestimmt, dass die geringste Veränderung eines Rädchens im Gefüge das komplette System ins Wanken bringt. Und dieses eine Rädchen ist die Temperatur. Aufgrund des Klimawandels steigt sie an und die Winterpause endet für einige immer früher. Aber nur für einige!“ daserste.de.

Mit einer Algenplage die Welt retten?
Es gibt kühne technische Vorschläge, die Klimakatastrophe abzuwehren – Experten untersuchen, ob sie erfolgreich sein können.“ tagesspiegel.de.

Analyse zum Klimaschutz.
Von wo der Wind weht.
Beim jüngsten Treffen der EU-Umweltminister flogen die Fetzen. Angeblich weil Polen sich weigert, mehr für den Klimaschutz zu tun. Doch so einfach ist es nicht.“ fr-online.de.


Das Schöne am Einfachen

März 17, 2012
"forest haze", © rorem, photocase.de

Wochenende 17., 18. März 2012


Unabhängig vom Klimawandel lebt der Mensch über seine Verhältnisse.
Ohne Sparen geht es nicht.
Das Schöne an einfachen Antworten ist, dass sie einfach sind. Die Skeptiker des menschenverursachten Klimawandels trösten sich – jenseits ihrer politischen Ziele – mit der Antwort, dass sie und ihre Lebensweise in der Industriegesellschaft für eine etwaige Klimaveränderung nicht verantwortlich seien.“ taz.de.

Sustainable Management: Know-how für eine bessere Welt.
Armut, Klimawandel, Energieressourcen – mit CSR den großen Problemen der Welt zu begegnen, ist das Ziel neuer Masterprogramme für Spezialisten und Führungskräfte.“ diepresse.com.

Kurzfilmwettbewerb „greenITube“.
Umweltbewusste Schülerinnen und Schüler für YouTube-Videos ausgezeichnet. Präsident des Umweltbundesamtes vergab Preise im Berliner Filmmuseum.“ izt.de.


Abwarten und Tee trinken

März 16, 2012
Lebensgrundlage Tuempel, Kenia © Brent Stirton / Getty Images / WWF-UK

Fr., den 16. März 2012


Umweltausblick 2050.
Weltuntergangsstimmung bei der OECD.
Der Klimawandel sei nicht aufzuhalten, es werde Tote durch Feinstaub geben und das Wasser werde knapp: Die OECD präsentiert einen fragwürdig alarmierenden Umweltbericht.“ zeit.de.

Klimawandel bedroht Anbau von Rooibos-Tee.
Die Ernte des beliebten Rooibos-Tees hat sich in den letzten 13 Jahren vervierfacht. Bekannt wurde der Tee vor allem aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften und seines erfrischenden Geschmacks. Jetzt fürchten die Teebauern, dass der Klimawandel die Ernte des koffeinfreien Tees bedroht.“ lifestyle.t-online.de.

Der Klimawandel schlägt auf die Lunge.
Mit dem fortschreitenden Klimawandel werden auch Atemwegekrankheiten wie Asthma, Allergien und Infektionen weltweit zunehmen. Das teilte die Vereinigung der US-amerikanischen Lungenärzte in einem neuen Positionspapier mit.“ nachrichten.t-online.de.

 

© Andrew Kerr / WWF

Do., den 15. März 2012
Abgasig


Luftverschmutzer sollen zahlen.
Höherer CO2-Ausstoß als je zuvor.
Der Klimawandel schreitet voran. Australische Forscher belegen dies mit neuen Zahlen: Mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre als je zuvor und höhere Temperaturen.“ n-tv.de.

Ein Zeichen für den Klimaschutz.
Die Klimapolitik der Europäischen Union ist in der Krise. Europa-Abgeordneter Jo Leinen spricht im Interview mit unserer Zeitung über Polens Atom-Pläne und den Streit um die EU-Klimaziele.“ berliner-zeitung.de.

Das sind die fünf größten Öko-Irrtümer der Deutschen.
Was bewirkt das Dosenpfand wirklich? Vieles klingt ökologisch richtig, ist es aber nicht. „Welt Online“ fasst zusammen, was wir in Deutschland alles falsch machen.“ welt.de.


Marienkäferperspektive

März 14, 2012
"Marienkäferperspektive": © df.schoenen, photocase.com

Mi., den 14. März 2012


Menschen aus dem Reagenzglas könnten Klimawandel stoppen.
Eine kleine Gruppe von Akademikern stellt eine gewagte These auf: Der weltweite Klima-Wandel könnte durch biotechnische Veränderung bei Menschen gestoppt werden.“ pcwelt.de.

42 Millionen Menschen flüchten vor Katastrophen.
Stürme, Überschwemmungen, Naturkatastrophen: Die Folgen des Klimawandels zwingen immer mehr Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Allein in Asien waren 42 Millionen Menschen betroffen – Tausende bleiben für immer heimatlos.“ focus.de.

„Heiße Ware“ im Einkaufskorb.
WWF-Studie offenbart Wasserraubbau in spanischer Doñana. / Handel und Politik in der Pflicht.“ wwf.de.


%d Bloggern gefällt das: