Bilder von ihrer Erde der Zukunft

"ein schöner Tag": © kallejipp by photocase.de

Wochenende 23., 24. Juni 2012


Zwanzig Jahre nach Rio: dritter globaler UN-Gipfel zur Nachhaltigkeit 2012.
Vom 20. bis 22. Juni 2012 fand die dritte UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung (UNCSD) in Rio de Janeiro statt. Vor zwanzig Jahren, 1992, traf man sich in Rio erstmals zur globalen „UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung“. Die Erwartungen an den „Erdgipfel“ waren seinerzeit immens. Der kalte Krieg war vorbei, die Umweltbewegung in Europa befand sich auf ihrem Höhepunkt. Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Welt sollte Wirklichkeit werden, und das unter Beteiligung der Zivilgesellschaft – bei den sonst für Politiker und Diplomaten reservierten UN-Gipfeln ein absolutes Novum. Schulkinder in der ganzen Welt malten Bilder von ihrer Erde der Zukunft, das Wort Nachhaltigkeit war in aller Munde. Es herrschte Aufbruchstimmung. Was ist davon geblieben?“ Das und mehr bei bund.net.

Germanwatch-Bilanz des Rio-Nachhaltigkeitsgipfels.
Die Staatengemeinschaft hat in Rio nicht die notwendigen Beschlüsse getroffen, die angesichts sich zuspitzender Krisen um Ernährung, Klima, Energie, Rohstoffe, Wasser, Ozeane und Artenvielfalt notwendig sind. Schlimmer noch: Sie ist derzeit dazu offensichtlich nicht in der Lage. … In der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise dominiert kurzfristiges statt zukunftsorientiertes Denken. Die Konsequenz: Wir haben in Rio viele wohlklingende Absichtserklärungen und interessante Anstöße für Prozesse gesehen, aber ohne Angabe von notwendigen Ziel- und Zeitrahmen.“ germanwatch.org.

Kein Reformwille bei globaler Nachhaltigkeit.
NABU enttäuscht über Kompromiss beim Rio+20-Gipfel.
20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 1992 fand diese Woche in Rio de Janeiro erneut eine Weltkonferenz zur Nachhaltigen Entwicklung statt. Die Ergebnisse des Gipfels sind allerdings enttäuschend: „Der Umweltgipfel ist am Ende weit unter dem Niveau dessen geblieben, was angesichts des dramatischen Zustandes der Erde notwendig gewesen wäre. Wie der Stern-Report und die TEEB-Studie zur Wirtschaftlichkeit von Ökosystemen nachgewiesen haben, werden die ‚Kosten des Nichtstuns‘ im Klimaschutz und bei der Rettung der biologischen Vielfalt enorm sein.“ nabu.de.

Klimawandel: ein sozialistischer Plan für die Umwelt ist dringend nötig.
Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern, sind umgehende und maßgebende Schritte nötig. Diese werden aber nicht von den Kapitalisten und ihren Politikern kommen.“ sozialismus.info.

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