Nicht mit uns!

Mai 31, 2011
"Yellow": © jogen, photocase.com

Treibhausgas-Ausstoß steigt schneller als je zuvor.
Der Kampf gegen den Klimawandel droht verlorenzugehen: Der CO2-Ausstoß ist 2010 erneut gestiegen – und zwar rasanter denn je, wie eine neue Statistik der Internationalen Energieagentur besagt. Die Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad sei nur noch „eine nette Utopie“.“ spiegel.de.

Atom-Risiko bis 2022? Nicht mit uns!
Die schwarz-gelben Ausstiegspläne sind eine Mogelpackung: Erst 2021 soll der nächsten Reaktor stillgelegt werden. … Mit diesen Plänen ist kein Konsens in der Atom­politik mit uns Bürgerinnen und Bürgern zu machen! Diese Botschaft richten wir jetzt mit einem Bürger-Appell an Bundes­regierung und Oppositions­parteien.
Veröffentlichen wollen wir ihn als Anzeige in großen Tages­zeitungen – unter­zeichnet von möglichst vielen Menschen!“ Mitmachen bei campact.de.

WWF zum Bericht der Ethikkommission:
Guter Rahmen mit gravierenden Schwachstellen.
Fehlender verbindlicher Stufenplan verzögert Energiewende und bedeutet „politischen Kampf um jedes AKW“.“
Energiewende sieht anders aus.
WWF: Koalitionsvorschlag ist visionsloses Stückwerk.“
Beide wwf.de.

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Energie wenden

Mai 30, 2011
"kanne fällt aus dem rahmen mit händen und kraftwerk plus windrad", © KONG, photocase.com

Fukushima: Verdrängt und vergessen?
Je mehr die mediale Aufmerksamkeit gegenüber Fukushima abnimmt, desto gefährlicher wird die Lage in den havarierten AKW in Japan selbst. In dieser Woche musste der Betreiber Tepco bestätigen: Dreifacher Super-GAU in Fukushima – Kernschmelze in allen drei explodierten Reaktoren – das nuklear verseuchte Wasser wird immer mehr zum Problem.“ sonnenseite.com.

Energiewende in Deutschland:
Regierung will Atomausstieg bis 2022.
Es ist nicht der ganz schnelle Ausstieg, aber immerhin gibt es ein Datum: Die Bundesregierung will bis 2022 raus aus der Kernkraft. Neue Gesetze sollen die alternative Energiegewinnung fördern.“ stern.de.

Wie der Klimawandel bei der Energiewende helfen könnte.
Bald schon sollen fast alle Gletscher in den Alpen weggeschmolzen sein – deshalb entstehenden laut Experten in der Schweiz rund 40 neue Seen. Sie sind Chance und Gefahr zugleich.“ bazonline.ch.

Gewinner und Verlierer unter den Meeressäugern halten sich die Waage.
Internationales Forschteam simulieren Auswirkungen der Meereserwärmung auf Robben, Wale oder Delfine.“ derstandard.at.


HEUTE

Mai 28, 2011
"Global", © SickRick, photocase.com

Kinder müssen Klimawandel ausbaden.
Die Hilfsorganisation Terres des Hommes startet heute eine Kampagne zur Stärkung ökologischer Kinderrechte. Besonders der Klimawandel ist im Fokus.“ taz.de.
Auf dem Weg zum kahlen Planeten.
WWF enthüllt Waldverlust-Ticker in Dresden.
Die Uhr tickt: Jede Minute verschwinden rund um die Welt 35 Fußballfelder wertvoller Wald.“ wwf.de.
Wo das Klima zum Risiko wird.
Erstmals schlüsselt eine Studie auf, wie verwundbar die steirischen Regionen in Sachen Klimawandel sind – und gibt Tipps zur Anpassung.“ kleinezeitung.at.

Atomkraft: Schluss!
Alle Informationen bei anti-atom-demo.de.


kraftvolle Signale

Mai 27, 2011
Bild Adam Oswell, WWF-Canon

Atomkraft: Schluss!
… Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.
Kommen Sie zu einer der Großdemonstrationen in Ihrer Nähe und protestieren Sie mit!“ Aufruf bei anti-atom-demo.de.

Energiewende unter Druck.
WWF: Kernbrennstoffsteuer muss bleiben / neueste EEG-Entwürfe: Ausbau der Erneuerbaren Energien verlangsamt und Atomausstieg verwässert.“ wwf.de.

Warum sich die Energiewende rechnet.
Eine Analyse von Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien in Deutschland.
In einer Metastudie stellt Germanwatch den aktuellen wissenschaftlichen Stand zur Debatte um Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Die Ergebnisse zeigen, dass im Vergleich der volkswirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien deutlich höher ist als die Mehrkosten. Weitere Gründe für die Erneuerbaren Energien: Sie verringern Klimaschäden, dienen als Konjunktur- und Jobmotor und führen mittelfristig zu günstigeren Strompreisen. Als Grundlage dieser Metastudie werden offizielle Veröffentlichungen von Bundesministerien und von spezialisierten Forschungsinstitutionen verwendet.“ germanwatch.org.


intelligenter zu leben

Mai 26, 2011

 "maehhhh": © sloitsch, photocase.com


Ökodiktatur? Lächerlich!
Die Energiewende wird weder ordnungspolitische Sündenfälle noch eine Deindustrialisierung Europas erzeugen. Es geht darum, intelligenter zu leben – nicht mehr, aber auch nicht weniger.“ welt.de.

Geringe Strompreiseffekte bei einem beschleunigten Atomausstieg.
In einer Kurzstudie für das NRW-Umweltministerium stellt das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie klar: Die bisherige Debatte um die Kosten eines beschleunigten Atomausstiegs fokussiert einseitig auf die Effekte bei den Strompreisen und dramatisiert diese.“ idw-online.de.

BUND, Greenpeace, .ausgestrahlt, WWF und NABU:
Atomausstieg ohne Wenn und Aber.
Die Atomenergie stelle ein unverantwortbares Risiko für die Bevölkerung dar und könne problemlos durch umweltfreundliche und sichere Alternativen ersetzt werden. Eine Verzögerung des Atomausstiegs bis 2022 würden die Umweltverbände nicht hinnehmen.“ wwf.de.

Beenden Sie den Drogenkrieg!
An Ban Ki-Moon und alle Staatschefs:
Bitte beenden Sie den Krieg gegen Drogen und die Prohibition. Stellen Sie Entkriminalisierung, Regulierung, öffentlichen Gesundheit und Bildung in den Vordergrund. Diese 50-jährige Strategie ist gescheitert, fördert gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke, zerstört Leben und kostet Milliarden. Es ist Zeit für einen humanen und wirksamen Ansatz.“ Petition von avaaz.org.


Stürmische Zeiten

Mai 25, 2011
"sandsturm über damaskus": © mickmorley, photocase.com

Ein Orkan alle zehn Jahre.
Die Zahl von Rekord-Unwettern wird in der Zukunft steigen. Eine Studie aus Klima- und Versicherungsdaten vor Milliardenschäden durch den Klimawandel.“ fr-online.de.

Teurer Klimawandel.
Versicherer legen Schadensprognose vor.
Die großen Rückversicherungsunternehmen gehörten schon in den 90er Jahren zu denen, die vor einer Klimaerwärmung warnten. Jetzt hat der Gesamtverband der Versicherer gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung untersucht, mit welchen Schäden bis zum Jahr 2100 gerechnet werden muss – wenn sich nichts ändert.“ dradio.de.

Endgültiger Auszug aus der dörflichen Idylle.
Die AKW-Firma Tepco räumt ein, dass eine dreifache Kernschmelze stattgefunden hat – das Dorf Iitate in der Nähe des Atommeilers Fukushima I ist unbewohnbar geworden.“ tagesanzeiger.ch


Menschen im Klimawandel

Mai 24, 2011

 "mach mal deine augen zu", © mi.la by photocase.com


Unterrichtsmaterialien „Menschen im Klimawandel“.
Herausgegeben von Oxfam Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung.
Eine Unterrichtssequenz von Oxfam Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung soll Schülerinnen und Schüler über die Folgen des Klimawandels in armen Ländern informieren. Welche Folgen sind bereits heute spürbar? Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Alltag von Menschen in armen Ländern aus? Was können wir hier dagegen tun? Auf diese und weitere Fragen geben die Materialien Antworten
.“ teachersnews.net.

AKWs aus, Sonne an – Energiewende NOW!
Die Atomkraft in Deutschland steht kurz vor ihrem Ende: Alle politischen Parteien haben sich dem Atomausstieg verschrieben – nur ist nicht klar, wie ernst sie es meinen. Machen Sie gemeinsam mit uns Druck und sorgen Sie dafür, dass Atomkraft Geschichte wird und unser Land die Energiewende vollzieht – NOW!bund.net.

Wir Hessen verursachen den Klimawandel„.
Mal eben zum Shoppen nach London – das geht auf Kosten der Menschen in ärmeren Ländern, wie die Frankfurter Hydrologin Petra Döll sagt. Woran es bei der Energiewende in Hessen hakt, erklärt die Mitautorin des neuen Weltklimaberichts.“ hr-online.de.

Klimawandel: April entwickelt sich zum Sommermonat.
Die Folgen des Klimawandels machen dem typischen, launischen Aprilwetter in Deutschland derzeit den Garaus. Veränderte Luftdruckverhältnisse über dem Nordatlantik lassen besonders den April immer wärmer und trockener werden.“ lvz-online.de.


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